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Hofladen bietet bald Regionalprodukte

Thomas Schmidt, Heinz Mailahn und Jeannette Thetmann (von links) versenken die Erinnerungskapsel im Beton. [KT_CREDIT] FOTO: Dana Skierke
Thomas Schmidt, Heinz Mailahn und Jeannette Thetmann (von links) versenken die Erinnerungskapsel im Beton. [KT_CREDIT] FOTO: Dana Skierke

Von unserem Redaktionsmitglied
Dana Skierke

Fleißig gebaggert wird derzeit auf dem Gelände der GWW in Woldegk. Ein komplett neues Gebäude soll dort entstehen.

Woldegk.Die Erinnerungskapsel ist im Beton versenkt. Damit wurde symbolisch der Grundstein für den Hofladen auf dem Woldegker GWW-Gelände gelegt. Dort, wo jetzt die Bagger und Betonfahrzeuge rangieren, soll ein 100 Quadratmeter großes Geschäft entstehen. Ein weiteres kleines neues Gebäude wird den Hofladen mit dem bereits vorhandenen Flachbau verbinden. Dieser wiederum wird zu einem großen Teil saniert und teilweise neu strukturiert. Das betrifft die Arbeitsbereiche Töpferei und Kreativ, den Essenraum, die Kantine sowie die Sozialräume.
Ist der Hofladen eröffnet, wird man dort unter anderem GWW-Produkte finden. Das sind zum Beispiel Wurstwaren oder Getöpfertes. Gemüse etwa werden die GWW-Mitarbeiter aus Koblentz und Ueckermünde zuliefern. Mindestens zwölf regionale Erzeuger sind außerdem mit im Boot. So beispielsweise die Käserei im uckermärkischen Rittgarten. Marzipan, Most, Spirituosen, Eis, Pilze – alles in Eigenproduktion entstanden – werden im GWW-Hofladen erhältlich sein. Der Laden kann so zu einem Vertriebspunkt für regionale Kleinerzeuger werden.
In das Geschäft integriert ist zudem ein Kaffee- und Imbissangebot, informiert Heiko Stier, Abteilungsleiter in Woldegk. Eine Außenterrasse mit Stühlen und Tischen wird ebenfalls entstehen.
Zum Einsatz kommen auf dieser Baustelle ausschließlich einheimische Unternehmen. Außerdem schafft der neue Laden Arbeitsplätze. Ende September, so die Planungen, könnten die Bauarbeiten beendet sein. Wobei Fertigstellung nicht gleich Eröffnung heißt, informiert Heiko Stier.
Das Projekt „Integrative Schauwerkstatt mit Hofladen“ wird durch das Förderprogramm „LEADERalternativ“ unterstützt. Zudem kommen Eigenmittel der Gemeinnützigen Werk- und Wohnstätten GmbH zum Einsatz.

Kontakt zur Autorin
d.skierke@nordkurier.de

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