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Jugendbeirat auf Suche nach Leuten, die sich einmischen

VonMarlies Steffen

Das müsste doch
zu schaffen sein: Junge Menschen sind eingeladen, Demokratie zu üben. Ein bundesweites Vorbild gibt es schon. Jetzt kann in der Region nachgelegt werden.

Neustrelitz.Jetzt also die Juniorwahl. Damit ist nicht etwa die nächste Casting-Show gemeint. Vielmehr geht es darum, dem „Gähnfaktor“ junger Leute bei allem, was mit Wahlen zu tun hat, den Garaus zu machen. Die Juniorwahl ermutigt dazu, Demokratie zu üben. Und genau da setzt der frisch gekürte Jugendbeirat in Neustrelitz jetzt an. Er hat an alle Neustrelitzer Schulen appelliert, sich an der „Juniorwahl“ zu beteiligen. In dem Projekt sollen Schülerinnen und Schüler dafür begeistert werden, sich selbstständig mit politischen Themen auseinanderzusetzen, sagt Maximilian Hirsch, einer der Mitglieder des Beirats.
Insbesondere erhofft man sich, dass die Jugendlichen lernen, seriöse politische Inhalte von unseriösen, demokratiefeindlichen und extremistischen Positionen zu unterscheiden. Wichtig sei es auch, ein „Sich-Einmischen“ zu üben, sowie demokratische Möglichkeiten und Freiheiten, Mitbestimmung und Eigeninitiative kennen und schätzen zu lernen. „Letztendlich hoffen wir“, so die Vorsitzende des Jugendbeirates Maria-Sophie Schmidt, „dass dieses Projekt den Schülern eine Möglichkeit bietet, Mitbestimmung und Chancengerechtigkeit als ihr Recht zu erkennen und zu nutzen.“ AlleInformationen über die Juniorwahl gibt es im Internet. Das Projekt gibt es schon seit dem Jahr 1999. Für die diesjährige Aktion haben sich bundesweit bereits mehr als 1000 Teams angemeldet.
www. juniorwahl.de

Kontakt zur Autorin
m.steffen@nordkurier.de

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