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Junge Retter sorgen für Überraschung bei Schwimmen und Erster Hilfe

Haltung, bitte: der Neustrelitzer Teilnehmer Johannes Studier beim Start zur Mannschafts- disziplin Flossenschwimmen  FOTO: Verband
Haltung, bitte: der Neustrelitzer Teilnehmer Johannes Studier beim Start zur Mannschafts- disziplin Flossenschwimmen FOTO: Verband

Die Badesaison kann kommen – das bewies nach langem Wintertraining
die Wasserwacht des
DRK-Kreisverbands mit
rund 30 Teilnehmern bei
der Landesmeisterschaft.

Neustrelitz.Mit zwei dritten Plätzen sind Strelitzer Rettungsschwimmer von der 16. Landesmeisterschaft aus Güstrow zurückgekehrt. Mehr als 200 junge Retter
aus ganz Mecklenburg-Vorpommern hatten an dem Wettbewerb teilgenommen, berichtet Torsten Krüger,Koordinator für Schularbeit beim DRK-KreisverbandMecklenburgische Seenplatte. Das Wasserwachtteam des Kreisverbandes war mit 30jungen Wasserratten dabei. In vier Mannschaftenmaßen sie sich mit 32 weiteren Teams in den Kategorien Schwimmen und Erste Hilfe.
„Obwohl bis vor kurzem die Seen noch eisbedecktwaren, zeigten sich die Strelitzer Rettungsschwimmer trotz des heftigen Winters und ohne eigene Schwimmhalle gut vorbereitet auf die neue Badesaison“, bilanziert Torsten Krüger. Für die vier Teams konnten am Ende zwei dritte Plätze, ein fünfter Platz und ein achter Platzverbucht werden.
Besonders stolz dürfen die sieben jungen Rettungsschwimmer der Altersklasse III (14 bis 16 Jahre) sein. Ihr dritter Platz war eine Überraschung. Das Team mit Florentine Scheibeler, Joana Scholzow, Franko Falk, Ludwig Lenz, Torben Mietz und Tim Pigors überzeugte besonders beim 100-Meter-Flossenschwimmen und 50-Meter-Kleiderschwimmen; auch die drei Mannschaftswettbewerbe wurden mit viel Wettkampfgeist absolviert.
Dass sie auf die Badesaison gut vorbereitet sind, bewiesen die Wasserretter überdies in der Ersten Hilfe. Sie sollten alltägliche Unfälle und Verletzungen am Strand versorgen. Nasenbluten, ein gebrochener Unterarm, eine Schnittwunde in der Hand und noch vier weitere Verletzungen mussten behandelt werden, dazu wurdeeine Reanimationdurchgeführt. DieStrelitzer lösten all das professionell. Ihren Eindruck von der Landesmeisterschaft fasst Thomas Schönfeld zusammen: „Es war auch diesmal ein schönes Wochenende, wir sind ganz bestimmt auch nächstes Mal wieder dabei.“

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