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Kastenfalle soll Fuchs das Handwerk legen

Watzkendorf.Eine Pute hat er sich schon geholt – ebenso drei Gänse, sieben Enten und ganze sechs Hühner. Dieser Schaden sei allein auf dem Hof von Andreas Andert entstanden. „Wir haben hier eine Fuchsplage“, beschwerte sich der Watzkendorfer jüngst am Lesertelefon der Strelitzer Zeitung. Andreas Andert betreibt keine Landwirtschaft, sondern hält sich das Geflügelvieh nur für den Eigenbedarf. Dennoch oder gerade deswegen ärgern ihn die toten und verschwundenen Tiere. „Das geht natürlich auch ins Geld“, sagt Andert, der deswegen schon vor längerem dem Vorsitzenden der örtlichen Jagdgesellschaft, Johannes Dierks, vom Gänse- und Entendieb berichtet hat. Bis dato sei zu seiner Enttäuschung aber noch nichts geschehen.
Landwirt Johannes Dierks, der selbst kein Waidmann ist, hat den Vorfall dem zuständigen Jäger gemeldet. „Er versucht den Fuchs nun mit einer Kastenfalle zu fangen“, berichtet Dierks. Denn Gebrauch von der Schusswaffe dürfe der Jäger in der Ortslage von Watzkendorf natürlich nicht machen. Wenn Füchse ihre Jungen aufziehen könne es immer mal wieder zu solchen Vorfällen kommen, erklärt Dierks.tl

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