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Kita-Kinder schaufeln und graben fürs Apfelbäumchen

Gemeinsam wurde das Pflanzloch für den Baum des Jahres, den Wildapfel, ausgehoben.  FOTO: Tobias Lemke
Gemeinsam wurde das Pflanzloch für den Baum des Jahres, den Wildapfel, ausgehoben. FOTO: Tobias Lemke

VonTobias Lemke

Beim Aufforsten sind die Reviere leicht im Verzug. Das Forstamt Mirow bekam gestern tatkräftige Hilfe von
seinen Patenkindern.

Granzow/Mirow.Rund eine halbe Millionen Bäume will das Forstamt Mirow in diesem Jahr in den Revieren pflanzen. Der Großteil davon komme jetzt im Frühjahr in den Boden, erklärt Forstamtsleiterin Angela Wilke, und wegen des langen Winters sei man dabei ungefähr 14 Tage im Verzug.
Da kann den Forstarbeitern also jede Hilfe willkommen sein. Unterstützung hat das Forstamt gestern von den Kindern der Mirower Kita „Seepferdchen“ bekommen. Anlass dafür war allerdings vielmehr der Tag des Baumes in dieser Woche. Dieser wird nämlich stets genutzt, um im Arboretum „Erbsland“ einen Baum zu pflanzen. In diesem Jahr kam ein Wildapfel in den Waldboden bei Granzow.
Die Patenschaft zwischen der Kita und dem Forstamt gebe es schon lange und die Pflanzaktion zum Tag des Baumes habe Tradition, erzählt Erzieherinnen Simone Männel. Später wollen die Mädchen und Jungen wieder im Arboretum vorbeischauen, um zu sehen, was aus ihrem Bäumchen geworden ist. „Die kleinen, harten und bitteren Früchte werdet ihr aber nicht essen können“, wies Angela Wilke daraufhin, dass der Wildapfel eher ungenießbar ist.
Gestiftet wurde das junge Bäumchen von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Eduard Gorynia, ehemaliger Förster im Revier Strelitz, hatte die Ehre, den Wildapfel vorbeizubringen. Eine Pflanzaktion mit Altstrelitzer Kindern hatte er tags zuvor bereits bei Drewin begleitet.

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t.lemke@nordkrier.de

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