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Künstlerpaar legt eine Baupause für Gäste ein

Volker Graf Bethusy-Huc und Ehefrau Ulrike Gräfin Bethusy-Huc nehmen erstmals an der Aktion Kunst:offen teil. Das Paar ist erst vor kurzem nach Mirow gezogen. Ein erster von zwei frisch sanierten Galerieräumen konnte nun eingerichtet werden.  FOTO: Tobias Lemke
Volker Graf Bethusy-Huc und Ehefrau Ulrike Gräfin Bethusy-Huc nehmen erstmals an der Aktion Kunst:offen teil. Das Paar ist erst vor kurzem nach Mirow gezogen. Ein erster von zwei frisch sanierten Galerieräumen konnte nun eingerichtet werden. FOTO: Tobias Lemke

VonTobias Lemke

So manche Überraschung erlebt das Ehepaar Bethusy-Huc aus Mirow bei ihrer Haussanierung. Davon sowie von ihren Arbeiten können sich Besucher zu Pfingsten ein Bild machen.

Mirow.Noch ist das Haus von Volker Graf Bethusy-Huc und Ulrike Gräfin Bethusy-Huc eine halbe Baustelle. Erst vor kurzem ist das Künstlerpaar aus Spanien ins Mecklenburgische nach Mirow umgezogen. Zur Aktion Kunst:offen am Pfingstwochenende werden beide trotzdem schon die Türen zu ihrer Galerie öffnen und sich präsentieren.
„Wir wollen den Kontakt zur hiesigen Künstlerszene aufbauen“, erklärt Ulrike Bethusy-Huc, dass es dem Paar auch wichtig ist, sich in der Region zu vernetzen. Eingeladen sindvom 18. bis 20. Mainatürlich aber auch alle Kunstinteressierten, um einen Blick in die neuen Galerieräume in der Mühlenstraße 4 zu wagen.
In erster Linie zeigt das Paar eigene Arbeiten. Manchmal kräftig leuchtende bis hin zu zarten hellen Farben verwendete UlrikeBethusy-Hucin ihrer Malerei, die während der Zeit in Spanien entstanden ist. „Licht spielt für mich eine wichtige Rolle“, betont die Künstlerin. So stehe für sie schon jetzt fest, dass sich mit dem Umzug nach Deutschland wieder neue Impulse und so auch andere Farben in ihrem künftigen Schaffen widerspiegeln werden. In der Kombination mit Mosaiken aus Glasscherben oder mit Strukturen aus Papier bewegt sich UlrikeBethusy-Hucin vielen ihrer Werke zwischen Malerei und Plastik. Deutlich wird das in der Gemäldeserie „Wanderin zwischen den Welten“, von der eine Auswahl in der Galerie zu sehen sein wird.
Neben der Malerei vonUlrikeBethusy-Hucpräsentiert Ehemann Volker seine Skulpturen aus Holz. Mit dem Ruhestand fand auch er zur Kunst und hat sich seither der Arbeit mit Holz verschrieben. Zudem wirdUlrikeBethusy-Hucauch Malereien aus dem Nachlass ihrer Eltern ausstellen, die bereits beide künstlerisch tätig waren.
Bis zu den Pfingstfeiertagen sollen nun noch das Bistro und der zweite Galerieraum fertig werden. Zum Verweilen wird dann sicher auch schon der idyllische Hinterhof im Hause Bethusy-Huc einladen. Die Bauarbeiten in und am Haus werden nach Kunst:offen dann weiter gehen. „Wir haben im Hof zum Beispiel noch einen gemauerten Brunnen entdeckt, den wir wieder herrichten wollen“, erzählt das Künstlerpaar, dass es während der Bauarbeiten am alten Fachwerkhaus immer wieder Überraschungen gab. Mit Benjamin Lindner und seiner Firma Baudesign Lindner sei da schon so manche Herausforderung bei der Sanierung gemeistert worden.

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t.lemke@nordkurier.de

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