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Mit Judo, Nähen und Keramik das Zehnjährige gefeiert

Heike Vehrling (4. von links) und die Schüler aus der Nähgruppe der Regionale Schule mit Grund-  schule „Am Kirschgarten“ verkauften selbstgenähte bunte Federtaschen.  FOTO: Franziska Gerhardt
Heike Vehrling (4. von links) und die Schüler aus der Nähgruppe der Regionale Schule mit Grund- schule „Am Kirschgarten“ verkauften selbstgenähte bunte Federtaschen. FOTO: Franziska Gerhardt

VonFranziska Gerhardt

Zum Jubiläum der Regio-
nalen Schule mit Grund-
schule „Am Kirschgarten“ in Blankensee zeigten Schüler ihre Arbeiten. Rund 400 Gäste waren dabei.

Blankensee.Im Foyer begrüßte die Gäste ein kleines Konzert der Kon.centus-Musikschüler, in der Turnhalle sang der Chor Frühlingslieder, die Tanzgruppe trat auf - das waren nur drei von zahlreichen Programmpunkten, mit denen die Regionale Schule mit Grundschule „Am Kirschgarten“ in Blankensee am Freitag das zehnjährige Bestehen der Ganztagsschule feierte.
„Wir haben das Ganze wie ein Straßenfest organisiert“, erklärte Schulleiter Heiko Djalek, der die Anzahl der Gäste auf rund 400 Personen schätzte. Darunter waren auch viele ehemalige Schüler. Unter dem Motto „Tag der Kurse“ zeigten die Schüler ihre Arbeiten. Das gab es Vorführungen der Judoka und Sketche der Theatergruppe „Blankinis“ zu sehen. Die Schachgruppe spielte vor, und die Schüler der Nähgruppe verkauften selbstgenähte bunte Federtaschen. Mitglieder der Schülerfirma „Die Frühstücksbar“ des Medien- und Gesellschaftsworkshops hatten sich an den Grill gestellt und versorgten die Gäste. Auch leckere Zuckerwatte wurde verkauft.
Richtig erfolgreich war der Stand des Schulgarten, der selbstgezogene seltene Kräuter verkaufte. Eberraute für Fischgerichte und Rosenmelisse für Salate und Tee gingen weg wie warme Semmeln. „Wir haben fast alles verkauft“, freute sich Lehrerin Marlies Marckwardt und erzählte: „ Im Schulgarten haben die Schüler jetzt damit begonnen, Kartoffeln zu legen. Wir haben blaue, lilafarbene und gelbe Sorten dabei.“ Nächste Woche kämen dann Steckrüben in die Erde. Der Schulgarten unterhält zudem eine Zusammenarbeit mit der Biogärtnerei Watzkendorf, wo Schüler der dritten Klassen einsäen und den Garten kennenlernen. Zur Ernte im Herbst werden dann wieder Schüler in die Gärtnerei fahren.
Auch am Keramikstand war einiges los: Dort konnten Gäste Tonmäuse und Blumentöpfe erstehen. Wer einen Kräutertopf gekauft hatte, bekam hier gleich das passende Tonschild mit Kräuternamen dazu. Einen Raum weiter übte die Line-Dance-Gruppe neue Schritte mithilfe eines Videos.Der Schulsanitätsdienstzeigten seine Arbeit. Auch die „Miniphänomenta“ war vertreten, eine Sammlung vonExperimentierstationen, an denen Kinder selbst experimentieren können und so praktische naturwissenschaftliche Erfahrungen sammeln können.

Mit der eigenen Arbeit schon 20 Programmpunkte
„Wir sind sehr zufrieden mit dem Fest“, fasste Heiko Djalek zusammen. „Wir zeigen nur unsere eigene Arbeit, und damit haben wir schon über 20 Punkte auf dem Programm.“

Kontakt zur Autorin
f.gerhardt@nordkurier.de

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