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Nägel mit Köpfen für Rosengarten in Sicht

So sehen aktuell die Planungen auf dem Gelände des Rosengartens an der Neustrelitzer Adolf-Friedrich-Straße in einer Fotosimulation aus. Das Projekt wurde am Dienstag im Rathaus öffentlich vorgestellt.  Fotosimulation: Klaus Thiele, A & S Neubrandenburg
So sehen aktuell die Planungen auf dem Gelände des Rosengartens an der Neustrelitzer Adolf-Friedrich-Straße in einer Fotosimulation aus. Das Projekt wurde am Dienstag im Rathaus öffentlich vorgestellt. Fotosimulation: Klaus Thiele, A & S Neubrandenburg

Von unserem RedaktionsmitgliedMarlies Steffen

Für einen bislang verwaisten Platz unweit des Glambecker Sees gibt es konkrete Baupläne. Eine anspruchsvolle Bebauung soll dort entstehen.

Neustrelitz.Eine Bebauung wird dort schon lange favorisiert, jetzt sieht es so aus, als könnten „Nägel mit Köpfen“ gemacht werden: Im Rosengarten an der Neustrelitzer Adolf-Friedrich-Straße sollen drei Häuser entstehen. Die Pläne wurden am Dienstag im Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau vorgestellt. Als Bauherr möchte sich die Vakon Baugesellschaft aus Neubrandenburg engagieren.
Noch befindet sich das Grundstück nur einem Steinwurf entfernt vom Glambecker See aber in städtischem Besitz. Für die baulichen Ambitionen muss zudem der vorhandene Bebauungsplan geändert werden. Der sieht bislang dort nur ein Haus vor, erinnerte Vakon-Geschäftsführer Ralf Kohl in der Ausschusssitzung.
Zusammen mit dem Architekten Klaus Thiele vom Büro A & S Neubrandenburg erläuterte der Geschäftsführer die Pläne. Demnach wird das rund 2300 Quadratmeter große Gelände als für drei Baufelder geeignet angesehen. Das Größte davon befindet sich direkt an der Adolf-Friedrich-Straße. Hier soll auf zweieinhalb Etagen ein Domizil für fünf Eigentumswohnungen entstehen – zwischen 80 und 100 Quadratmeter groß. Der Bauherr möchte die Typologie dervorhandenen Bebauung aufnehmen. Die neue Stadtvilla soll sich mit ihrer Kubatur in die schon vorhandenen Villen einordnen. Die drei das Grundstück mit prägenden serbischen Fichten werden erhalten bleiben.
Im hinteren Bereich des Grundstücks soll noch einmal Platz für zwei zweigeschossige Häuser sein, eines davon mit voraussichtlich rund 200 Quadratmetern Wohnfläche und eines mit etwa 100 Quadratmetern.
Bei den Mitgliedern im Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau fand das neue Projekt Zustimmung. Die Änderungen sollen jetzt in den Bebauungsplan eingearbeitet werden.
Wie Vakon-Geschäftsführer Ralf Kohl dem Nordkurier nach der Sitzung weiter sagte, engagiere sich sein Unternehmen zum ersten Mal in Neustrelitz. Die seit 1995 auf dem Markt agierende Firma war bislang vor allem in Neubrandenburg und auf der Insel Usedom tätig. In Karlshagen würden beispielsweise gerade Ferienhäuser entstehen. Rund 400 Wohnungen wurden bislang insgesamt gebaut. Das Unternehmen stehe für Projektentwicklungen mit Anspruch. „Wir sind nicht der Massenhersteller“, so der Geschäftsführer. Man verstehe sich auch als Adresse für aufgeklärte Bauherren, die sich verändern möchten. Ganz fremd ist dem Unternehmer Neustrelitz aber nicht, er hat hier beispielsweise seine Ausbildung in der Ingenieurschule für Bauwesen erhalten.
Auf dem Rosengarten-Grundstück steht schon länger ein Schild, das auf Eigentumswohnungen hinweist. Der bisherige Interessent konnte seine Pläne aber offenbar nicht umsetzen.

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m.steffen@nordkurier.de

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