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Neue Park-Partner surfen mit

Die Surf-Schule aus Boek bietet nicht nur tolle Erlebnisse auf dem Wasser, sondern trägt auch aktiv zum Umweltschutz bei. Zusammen mit dem Blankenförder Zeltplatz ist die Surf-Schule nun als Nationalpark-Partner aufgenommen worden.  FOTO: Surf-Hecht
Die Surf-Schule aus Boek bietet nicht nur tolle Erlebnisse auf dem Wasser, sondern trägt auch aktiv zum Umweltschutz bei. Zusammen mit dem Blankenförder Zeltplatz ist die Surf-Schule nun als Nationalpark-Partner aufgenommen worden. FOTO: Surf-Hecht

VonTobias Lemke

Die Familie der Müritz- Nationalpark-Partner hat Zuwachs bekommen. Mit Surf-Hecht und dem Cam- pingplatz Hexenwäldchen sind zwei neue Touristik- unternehmen dabei.

Blankenförde/Boek.„Es ist in erster Linie ein positives Aushängeschild“, zeigt sich Uwe Fischer, Geschäftsführer vom Blankenförder Campingplatz Hexenwäldchen, über die gute Nachricht erfreut. Sein Betrieb ist eines von zwei neuen Mitgliedern, die ein Vergaberat jüngst in den Kreis der Müritz-Nationalpark-Partnern aufgenommen hat. Neben dem Campingplatz Hexenwäldchen wurde außerdem Surf-Hecht ausBoek ausgewählt.
Der Naturzeltplatz besteht seit 1992 und liegt unmittelbar in Nationalparknähe am Jamelsee. Uwe Fischer alsBetreiber des Campingplatzes ist aktives und langjähriges Mitglied im Arbeitskreis Wasserwandern desMüritz-Nationalparks, heißt es in der Begründung desAmtes. Eine ökologische Ausrichtung des Zeltplatzes mit Solaranlagen und Warmwasseraufbereitung gebe es bereits seit 15 Jahren. Neben dem Umweltschutzgedanken würden dazu immer mehr auch betriebswirtschaftliche Gründe sprechen, sagt Fischer.
Die Nationalpark-Partnerschaft will der Campingplatzbetreiber aber nicht nur als „Aushängeschild“ sehen, sondern auch als „Schnittstelle“ verstehen. Tourismus und Nationalpark profitieren voneinander, können sich aber auch mal entgegen stehen. „Da ist es wichtig, im Vorfeld einer Entscheidung miteinander zu sprechen“, erklärt Fischer.
Die seit 2009 auf den Campingplatz in Boek ansässige Surf-Schule von Mirko Hecht spielt am Ostufer der Müritz eine besondere Rolle bei der Besucherlenkung im Umfeld des Müritz-Nationalparks. Durch die Kompetenz der Surfschule werde unter anderem sichergestellt, dass Surfer nicht in den im Nationalpark gelegenen Flachwasserbereich am Ostufer der Müritz eindringen, heißt es aus dem Nationalparkamt. Insofern mache sich der Betreiber für den Naturschutz in diesem sensiblen Bereich stark.
Die Familie der Nationalpark-Partner ist in diesem Jahr auf insgesamt 45 Unternehmen angewachsen. Die 2005 begonnenen Partnerschaften haben das Ziel, den Müritz-Nationalpark mit seinem Schutzzweck zu stärken und das nachhaltige Wirtschaften in der Region zu befördern.
www.mueritz-nationalpark-
partner.de

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t.lemke@nordkurier.de

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