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Passende Adresse für Anwohner am Hafen

Die Häuser am Hafen bekommen eine neue Adresse. Die Gegend soll nicht mehr unter „Semmelweisstraße“ firmieren, sondern „Am Stadthafen“ genannt werden. Die Stadtvertretung entscheidet am 13. Juni darüber.  FOTO: marlies steffen
Die Häuser am Hafen bekommen eine neue Adresse. Die Gegend soll nicht mehr unter „Semmelweisstraße“ firmieren, sondern „Am Stadthafen“ genannt werden. Die Stadtvertretung entscheidet am 13. Juni darüber. FOTO: marlies steffen

VonMarlies Steffen

Die Gegend rund um
die Speicher in Neustrelitz könnte demnächst ein komplett neues Namensschild bekommen. Ganz und gar ist
die Angelegenheit
aber noch nicht entschieden.
Neustrelitz.Das hört sich aber fein an: Anwohner, die jenseits der Semmelweisstraße entlang des alten Krankenhausgeländes im Areal am Hafen wohnen, könnten schon bald unter der wohlklingenden Adresse „Am Stadthafen“ firmieren. Um- beziehungsweise neu benannt wird voraussichtlich der gesamte Abzweig von der Semmelweisstraße hin zum Hafen, einschließlich der Adresse des Fischers. Ganz in trockenen Tüchern ist die Sache aber noch nicht. Die Stadtvertretung muss in ihrer Sitzung am 13. Juni noch zustimmen. Der zuständige Fachausschuss hat in dieser Woche immerhin schon grünes Licht gegeben.
Die Idee zu der Sache hatten die künftigen Nutzer des ehemaligen Kornspeichers, wie der Nordkurier erfuhr. Steuerberater Daniel Hirsch ist einer davon. Er erzählt, dass einer der Berater für das Kornspeicherprojekt die Anregung gab. „Wir waren relativ schnell begeistert“, sagt Daniel Hirsch. Der Kornspeicher mit Kanzlei, Hotel und Restaurant wäre ursprünglich auch unter die Adresse Semmelweisstraße gefallen.
Eine neue Adresse bekommt beispielsweise auch das Büro des Hafenmeisters. Das läuft jetzt unter der Nummer Semmelweisstraße 20. So werbewirksam der Straßenname klingen mag, er hat auch einen kleinen Preis. Für die betroffenen Anwohner fallen Kosten an. Zwar muss im Rathaus kein Cent für die Adressenänderung berappt werden. Aber Änderungen der Adresse bei anderen Behörden, so etwa beim Landkreis wegen der Kfz-Zulassung, seien kostenpflichtig, hieß es in der Sitzung des zuständigen Fachausschusses. Für die Stadt Neustrelitz entstehen ebenfalls finanzielle Folgen. Neue Straßenschilder müssen beschafft und aufgestellt werden.

Kontakt zur Autorin
m.steffen@nordkurier.de

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