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Schweden suchen Spuren eines Woldegker Maurers

Nachfahren des Hand-
werkers Friedrich Mühlen-
bock, der im Jahre 1856 nach Skandinavien aus-
wanderte, interessieren sich für die Geschichte ihres Ursprungs. Rund 150
von ihnen haben sich
in einem Verein zusammen- geschlossen.

Woldegk.Auf Spurensuche begeben sich vom 6. bis zum 9. Juni schwedische Nachfahren von Friedrich Mühlenbock in Woldegk. Der Maurergeselle lebte von1832 bis 1905 undwar im Jahr 1856 nach Schweden ausgewandert. In Göteborg arbeiteteFriedrich Mühlenbockzunächst. Später wurde er ein erfolgreicher Kaufmann und kam zu Wohlstand. Etliche große Stadthäuser in Göteborg wurden von ihm gekauft, und sogar ein Parkwurde nach ihm benannt.
Rund 150 Personen und damit ein Großteil der Nachfahren von Friedrich Mühlenbock haben sich im Jahre 1999 zu einem Verein zusammengeschlossen. „Wir planen eine Ausstellung im Herbst und wollen nun mehr über seine Zeit in Woldegkerfahren“, erzählt die Schwedin Birgitta Rosenhall, die mit fünf Begleitern nachWoldegk kommt. Den Besuch hat die AnklamerinAntjeEnkeorganisiert. Sie war
mit Tourismusangeboten aus dem Peenetal im vergangenen Jahr auf der Reisemesse in Göteborg präsent. Dort kam sie mit Birgitta Rosenhall ins Gespräch. „Die schwedischen Gäste sind nun sehr interessiert an allen Informationen zu Friedrich Mühlenbock“, sagteAntje Enke. Die Eltern des Maurers hießenSofia Albertina Catow (geb. 1805) und Carl August Friedrich Mühlenbock (geb. 1809). Wer Hinweise über die Familie und ihre Geschichte geben kann, wird gebeten, sich bei Stadtarchivarin Gunhild Wosny unter der Telefonnummer 03963 256528 zu melden, die das Besuchsprogramm vor Ort organisiert.

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