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Sportler entsetzt über Bombenterror

Neustrelitz.Entsetzen auch in Neustrelitz über den Anschlag auf den populären Boston-Marathon am Montag. Für ihn sei dieser Marathon bislang immer ein Ziel gewesen, sagte gestern Ronald Schumann, Geschäftsführer bei ST Computer, dem Nordkurier. Der Carpiner möchte an diesem Wochenende in Hamburg seinen zehnten Marathon laufen. Er sei auch schon beim New-York-Marathon dabei gewesen und habe von dort immense Sicherheitsvorkehrungen in Erinnerung. Dass dennoch solch ein Terroranschlag möglich sei und dass wiederum so leichtfertig viele tausend Menschenleben aufs Spiel gesetzt würden, erschüttere ihn zutiefst.
Ronald Schumann will am kommenden Sonntag mit einer Gruppe weiterer Läufer aus Mecklenburg-Strelitz in der Hansestadt Hamburg starten. „Wir werden dabei sein, aber es wird nicht die gleiche, unbeschwerte Stimmung herrschen, die wir kennen“, sagte er.
Ähnlich reagierte auch Katja Knospe. Die Mitarbeiterin der Diakonie im Neustrelitzer Borwinheim hat sich für den Marathon am 12. Mai in der tschechischen Hauptstadt Prag angemeldet. „Wir sind sonst so fröhlich und ausgelassen am Start. Als ich die Meldung von dem Anschlag gehört habe, konnte ich es nicht fassen. Jetzt werden mich mit einem Marathonlauf auch andere Gefühle verbinden.“mn

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