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Stadtgeschenke mit Siederpaar und Sonnenuhr

VonSusanne Schulz

Nicht nur Wasser verbindet Neustrelitz mt seinen Partnerkommunen – wie das Geburtstagsfest zeigte.

Neustrelitz.Verschnupfte Mitwirkende blieben trotz Dauerkühle und -nässe die Ausnahme beim Neustrelitzer Stadtfest. BleibendeFolgen wiederum wird das Programm (der Nordkurier berichtete) im Rathaus hinterlassen: mit der Silhouette eines Siederpaares, die als Geschenk aus Schwäbisch Hall künftig einen nach der Partnerstadt benannten Raum zieren wird. Nach dem Raum Rovaniemi mit einer Tracht aus Lappland wird dies das zweite dergestalt hergerichtete Zimmer im Verwaltungsgebäude, kündigte Bürgermeister Andreas Grund an.
Auf die Stadtfahnen darf sich Neustrelitz auch schreiben, seine Partnergemeinden miteinander bekannt zu machen. Da wurden Bildbände ausgetauscht und Gemeinsamkeiten erörtert wie dieLage am Wasser:Neustrelitz in der Seenplatte,das finnische Rovaniemi am Zusammenfluss von Ounasjoki und Kemijoki,Schwäbisch Hall (das 2014 einen Kongress deutsch-finnischer Partnerkommunen ausrichtet) am Neckar-Nebenfluss Kocher, Szczecinek in Polen am Streitzig- und Vilmsee,Tschaikowski an der Kama. Gegründet 1955 als Standort eines Wasserkraftwerks, wird die russische Stadt von Andreas Grund prompt als „weltweit erste Stadt der erneuerbaren Energien“ gepriesen – diskrete Überleitung zum Stolz der Gastgeber, die den Besuchern eine Stippvisite im Landeszentrum Leea ermöglichten.
Bei jeder Reise in die Residenzstadt Neues zu sehen, wissen die Gäste zu schätzen. „So ein Marktbrunnen könnte uns auch gefallen“, meinte etwa der Haller Bürgermeister Hermann-Josef Pelgrim. Dass nicht nur Wasser ein verbindendes Element der Partnerstädte ist, bewies die Abordnung aus Szczecinek mit ihrem Geschenk: einer Sonnenuhr mit Kompass.

Kontakt zur Autorin
susanne.schulz@nordkurier.de

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