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Staffelstab übergeben beim Wegebau in den Havelbergen

Zur Bauberatung trafen Wesenbergs Bürgermeister Helmut Hamp (links) und Userins Bürgermeister Axel Malonek (2. v. links) mit den Planern und Handwerkern am neuen Radweg unweit der Grenze zwischen beiden Gemeinden zusammen.  FOTO: Tobias Lemke
Zur Bauberatung trafen Wesenbergs Bürgermeister Helmut Hamp (links) und Userins Bürgermeister Axel Malonek (2. v. links) mit den Planern und Handwerkern am neuen Radweg unweit der Grenze zwischen beiden Gemeinden zusammen. FOTO: Tobias Lemke

VonTobias Lemke

Die Sanierung der Radler- piste hinter Wesenberg ist im vollen Gange. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt zweier Kommunen.

Klein Quassow.Sozusagen zur Übergabe des Staffelstabs trafen in dieser Woche Wesenbergs Bürgermeister Helmut Hamp und sein Amtskollege Axel Malonek aus der Gemeinde Userin zusammen. Denn die ersten rund 700 Meter der Radwegsanierung zwischen den Havelbergen und der Woblitzstadt sind geschafft. Angefangen wurde auf Useriner Seite am Campingplatz Havelberge. Nun überqueren die Bauarbeiten die Gemeindegrenze zu Wesenberg, das mit etwa vier Kilometern den größeren Anteil der insgesamt 5,6 Kilometer langen Ausbaustrecke trägt.
„Es gab Zeiten, in denen manche Bauarbeiten an den Gemeindegrenzen strikt aufhörten. Jetzt wird mehr über den Tellerrand geschaut“, sagte Malonek zum gemeinsamen Sanierungsvorhaben. Ohnehin suche seine Kommune die stärkere Vernetzung mit dem Nachbarn, etwa auch bei der gemeinsamen Ausweisung von Wanderrouten in der Region. „Da passt der Radweg natürlich ganz gut ins Konzept“, sagt Malonek. Die Trasse, die auch Bestandteil des Fernradwanderwegs Berlin-Kopenhagen ist, wurde in den 1990er Jahren angelegt. Inzwischen war der Weg aber an vielen Stellen schlecht passierbar oder gar nicht mehr zu befahren, so wie an der Querung über den Erlengrund gleich hinter Wesenberg. An dieser Stelle wird die Streckenführung daher auch leicht verändert und der Radweg künftig über einen Damm an den Bahngleisen entlang führen. „Das ist eine gute Lösung“, unterstrich Wesenbergs Bürgermeister. Denn eine Holzbrücke im Erlengrund hätte wieder höhere Kosten für die Unterhaltung bedeutet, so Hamp. Von Vorteil sei außerdem die Bauweise mit Verbundsteinpflaster, da so in den Folgejahren punktuelle Reparaturarbeiten besser möglich seien. Die reinen Baukosten betragen laut dem Neustrelitzer Planungsbüro Niemann, Schult & Partner circa 325000 Euro.
Als Ersatzpflanzung für nötige Baumfällarbeiten sind zudem schon 34 Säulenbuchen an der Strecke in den Boden gekommen. In Wesenberg wird noch eine Hummelwiese mit acht Obstbäumen und einer Mischung von Wildblumen angelegt.

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t.lemke@nordkurier.de

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