Die Archäologie-Ausstellung auf Schloss Güstrow weißt gute Besucherzahlen auf. Zurzeit ist sie aber geschlossen. FOTO: Menzel
Güstrow.Weiter ungewiss ist die Zukunft der Ausstellung „Pipeline Archäologie – Ausgrabungen auf den großen Erdgastrassen in Mecklenburg-Vorpommern“ auf Schloss Güstrow. Zurzeit ist die Schau, die rund 400 Exponate aus bis zu 12000 Jahren Siedlungsgeschichte zeigt, geschlossen, da die Finanzierung der Aufsichtskräfte durch das Kultusministerium nicht gesichert ist. Wenn es nach dem Willen von Dr. Dirk Blübaum, Direktor des Staatlichen Museums Schwerin, geht, sollte dieser Zustand ständig so bleiben. „Als Dauerausstellung widerspricht die Schau dem Nutzungskonzept von Schloss Güstrow. Eine Archäologie-Ausstellung ist wichtig, zweifellos, aber sie gehört nicht hierher“, bekräftigt Blübaum seinen Standpunkt. Johanna Herrmann, Sprecherin des Bildungsministeriums, betont dagegen, dass das Kultusministerium ein Interesse daran habe, die 250 Quadratmeter große und in zwei Etagen angelegte Schau als Dauereinrichtung zu betreiben.(CM)