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Strelitzer Dörfer putzen sich fürs Frühjahr heraus

In Strasen packten mehr als 30 Einwohner beim Putz in der Ortmitte und auf dem Festplatz mit an.  FOTOS: Anke Goetsch
In Strasen packten mehr als 30 Einwohner beim Putz in der Ortmitte und auf dem Festplatz mit an. FOTOS: Anke Goetsch

VonAnke Goetsch

Das erste wärmere Wochen- ende haben viele Orte und Vereine genutzt, um endlich den Winterdreck zu beseitigen.

Priepert/Strasen.„Wir sind in diesem Jahr schneebedingt wirklich zu spät dran, in der Tourismusbranche und auch auf den eigenen Grundstücken ist jede Menge zu tun, so dass vielleicht nicht alle kommen können“, konstatierte ein wenig bedauernd Prieperts Bürgermeister Claus-Detlef Menschel beim Frühjahrsputz. Doch auf die Prieperter ist Verlass, mehr als 30 waren am Freitagnachmittag und am Sonnabend im Großeinsatz. Alles war wie immer gut koordiniert und generalstabsmäßig vorbereitet. Bereits gegen 10 Uhr ist von der alten Bühne auf dem Festplatz kaum noch etwas zu sehen. Kay Wegner und seine Kollegen vom Sportverein MSV Priepert sind hier am werkeln. „Es ist für uns ganz selbstverständlich, etwas für unsere Gemeinde zu tun“, sagen sie übereinstimmend. Die Bühne war etwa fürs Havelfest zu klein geworden. Genau so aktiv wie die Fußballer waren auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Sie werkelten am Rehwinkel-Park, damit dieser von Gästen und Einwohnern besser genutzt werden kann. Andere Einwohner reinigten die Flächen vor dem Friedhof und um die Kirche. Nach getaner Arbeit blieb Zeit für gemeinsame Gespräche auf dem Festplatz.
Nur drei Kilometer weiter rückten mehr 30 Einwohner dem Winterdreck in Strasen zu Leibe. Sie kümmerten sich um Ordnung auf dem Dorfplatz und rund um die Kirche. Aufgerufen hatte zum Frühjahrsputz der Heimat- und Kulturverein zusammen mit dem Ortschaftsrat. „In unser vom Tourismus geprägten Region ist es angesichts knapper Gemeindekassen ganz wichtig, dass wir selbst mit Hand anlegen, damit unser Dorf ansehnlich bleibt“, erklärt Wolfgang Zimmermann vom Verein. Auf dem Festplatz soll traditionell am 30. April wieder der Maibaum aufgestellt werden. Als ältestes Vereinsmitglied hat sich auch Harry Guhl mit einer Laubharke „bewaffnet“. Auch wenn es ihm mit seinen fast 84 Jahren nicht mehr leicht fällt, ist für ihn die Teilnahme selbstverständlich. Allen Helfern sei herzlich gedankt. Anschließend ließen es sich die Strasener bei einem deftigen Kesselgulasch noch richtig gut gehen.
Auch in Klein Vielen legten die Einwohner beim Frühjahrsputz tüchtig Hand mit an. Dort wurde der Park und das Umfeld der Kapelle auf Vordermann gebracht. Aufgerufen hatte der Dorfverein.

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