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Touristische Partner setzen Meilenstein

Neustrelitz/Waren.Einen großen Kreis zieht Kersten Jens Koepcke, wenn er sein künftiges „Einzugsgebiet“ beschreibt: Von Sternberg im Nordwesten geht’s über Teterow bisDemmin, über Friedland und Neubrandenburg bis zurFeldberger Seenlandschaft, am Südrand bis Rheinsberg und weiter über Plau am See, Krakow und Güstrow fühlt sich der Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte zuständig für rund 450 Mitglieder, wenn die nun perGeschäftsbesorgungsvertrag besiegelte Fusion mit dem Verband Mecklenburgische Schweiz vollendet ist.
Die soeben erfolgte Vertragsunterzeichnung imLandeszentrum für erneuerbare Energien (Leea) in Neustrelitz leitet mit der Zusammenführung des „operativen Geschäfts“ dienächstePhase des Zusammenwachsens ein, bestätigt GeschäftsführerKoepcke. Zum 1. Mai gehen Aufgaben und Budget des Schweiz-Verbandes an den Seenplatten-Partner über, der sich als Kompetenz-Zentrum für die ganze Region profilieren will.
Indes legen beide Wert darauf, dass sich um eine Fusion „auf Augenhöhe“ handelt und beim kleineren Partner nicht das Gefühl eines Beitritts aufkommt: „Die Verhandlungen wurden absolut gleichberechtigt geführt“, betont Alexander Winter, Vorsitzender des Verbandes Mecklenburgische Schweiz. So sei auch die Frage des künftigen gemeinsamen Standorts wieder offen, nachdem zuletzt das vorhandene Seenplatten-Büro in Röbel favorisiert worden war.sz

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