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Ungewöhnlich: Zwei Hähne brüten auf den selben Eiern

VonAndré Gross

Der Neustrelitzer Tiergarten erlebt in diesen Tagen
einen Nachwuchssegen.

Neustrelitz.Es ist ungewöhnlich, wenn zwei Nandu-Hennen ihre Eier ins gleiche Nest legen und sich die dazugehörigen Hähne dann im Brüten abwechseln. Das Phänomen ist derzeit im Neustrelitzer Tiergarten der Stadtwerke zu bestaunen. In der beliebten Freizeitstätte ist die Jungtierzeit angebrochen, und der Segen ist noch lange nicht vorbei. Spannend bleibt es bei den Nandus. Zwar liegen nicht weniger als 18 Eier im Nest, aber niemand weiß, ob sie auch befruchtet sind. „Es wäre das erste Mal, dass wir hier solchen Nachwuchs haben“, erzählte Zootierpflegerin Marion Krause dem Nordkurier.
Erklärte Lieblinge von Besuchern wie Beschäftigten sind die neun Ferkel bei den KuneKuneSchweinen. Die fünf Jungen und vier Mädchen sind Ende April und Anfang Mai geboren und präsentieren sich in Blond und Gescheckt. Der erste Speck auf den Rippen ist unübersehbar.
Bei den Zwergziegen steht der Lämmersegen noch aus. Hier war der ursprüngliche Bock dann doch zu sehr Zwerg, um schon hinreichend seinen Pflichten nachzukommen, so dass erst ein Lämmchen durch das Gehege stakst. „Inzwischen ist der Bock ausgewechselt worden und wir können uns im Juni dank des Ersatzmannes auf weitere Würfe freuen“, erläuterte die Pflegerin.
Mindestens ebenso beliebt wie die Ferkel bei den Kune Kune ist Shetland-Ponymädchen Lena, die ihrer Mutter Gundi kaum von der Seite weicht. Noch ein Fohlen steht ins Haus, denn Mitbewohnerin Skaly ist tragend. Bei den Mufflons hat das Lammen eben erst begonnen. Da sind nach Auskunft von Marion Krause noch vier bis fünf Würfe zu erwarten. Nicht so im Mittelpunkt stehen dieZebrafinken, aber auch hier herrscht reichlich Bewegung in der Kinderstube. Die Küken sind noch nackt und hässlich, werden aber schon bald im vollen Federkleid durch die Voliere flattern.
Am 31. Mai wird im Neustrelitzer Tiergarten Kindertag gefeiert. Von 14 Uhr bis
17 Uhr ist Toben ausdrücklich erwünscht. Dann werden überall auf dem weiträumigen Areal Hüpfburgen aufgebaut sein.

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andregross@nordkurier.de

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