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Versprochener Kurswechsel lässt hoffen

Neustrelitz.Bestätigt sieht sich der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte durch die Ankündigung von Sozialministerin Manuela Schwesig, bei der Pro-Kopf-Förderung von 10- bis 26-Jährigen in der Kinder- und Jugendarbeit umzusteuern. „Damit würde eine auch von uns seit langem gestellte Forderung erfüllt“, erklärt der Ausschussvorsitzende Peter Ritter (Die Linke). Bei seiner jüngsten Sitzung hatte der Ausschuss einstimmig eine Entschließung befürwortet, der zufolge der Kreistag die Fortschreibung der Landesförderung in gegenwärtiger Höhe fordern soll. Die Bemessung nach der Zahl der 10- bis 26-Jährigen bewirke anderenfalls wegen der zurückgehenden Anzahl von Kindern und Jugendlichen in dieser Altersgruppe auch einen permanenten Rückgang der Landeszuweisungen bei gleichbleibender Aufgabenfülle. „Die Arbeit muss aber weiter in hoher Qualität gewährt werden“, fordert Ritter. Der Kreistag soll am 6. Mai über die Entschließung abstimmen. sz

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