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Wetter ist egal, die Musik ist wichtig

VonMathias Schütt

Das Immergut-Festival zog wieder Menschen aus der ganzen Bundesrepublik an. Die Veranstalter erhalten Lob von vielen Seiten.

Neustrelitz.Die Lichter sind an. Die Musik ist aus. Die Abbau- und Aufräumarbeiten starten. Die Abreisewelle beginnt. Das 14. Immergut-Festival am Bürgerseeweg in Neustrelitz ist seit Sonntagfrüh Geschichte. 5000 Besucher machten das ausverkaufte Musikereignis auch in diesem Jahr wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis.
„Es ist alles bestens gelaufen. Die Besucher waren gut gelaunt, das Wetter hat trotz schlechter Prognosen mitgespielt und von den Bands haben wir viel positives Feedback bekommen“, erklärte Inger Neick vom Verein „Immergutrocken“, der das Musikspektakel auch in diesem Jahr wieder auf bewährte Art und Weise auf die Beine stellte. „Ein kleines Festival mit ganz viel Persönlichkeit und Charme“, bewertete eine Gruppe aus Berlin auf ihrem Weg zur Bühne das Spektakel. Doch nicht nur aus der Bundeshauptstadt kamen die Gäste, sondern aus der gesamten Bundesrepublik. Eindrucksvoll zu erkennen an der Vielzahl der verschiedenen Autokennzeichen rund um das Festivalgelände.
An zwei Tagen standen 29 Künstler auf der Wald- und Zeltbühne sowie auf dem Birkenhain. Auch zwei größere Regenschauer hielten die Besucher nicht davon ab, bei Bands wie Leslie Clio, The Notwist oder We Were Promised Jetpacks in Massen vor den Bühnen zu stehen. „Das Wetter ist uns egal. Hauptsache die Musik passt“, war von Kevin Müller zu erfahren. Als Überraschungsband war in diesem Jahr das Jeans Team aus Berlin geladen, die sich der elektronischen Popmusik verschrieben haben. Auf dem Festivalprogramm standen auch Lesungen und ein Fußballturnier, das „Immergutzocken“. Zudem nutzten einige Besucher den Fahrradservice und erkundeten die Umgebung auf dem Zweirad.
Zufrieden mit dem Großereignis war auch die Polizei in Neustrelitz, die von einer „ruhigen und friedlichen Veranstaltung“ sprach. Für die Festival-Macher begannen am Sonntag noch die Aufräumarbeiten. „Bis Mittwochabend sollen alle Spuren verschwunden sein“, so die Auskunft von Inger Neick. Nächstes Jahr steht dann das 15. Jubiläum des Immerguts an.

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