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Woldegk mischt bei Zeitung mit

Daumen hoch von Redakteurin Susanne Böhm, die neue Adresse hat ihre Bewährungsprobe bestanden.[KT_CREDIT] FOTO: andré gross
Daumen hoch von Redakteurin Susanne Böhm, die neue Adresse hat ihre Bewährungsprobe bestanden.[KT_CREDIT] FOTO: andré gross

VonSusanne Böhm
undAndré Gross

Die Windmühlenstadt
ist um eine Adresse reicher. Direkt am Markt produziert der Nordkurier Seiten.

Woldegk.Woldegk ist nun Medienstandort. Das neue Redaktionsbüro der Strelitzer Zeitung hat seinen Betrieb in der Windmühlenstadt aufgenommen. Die Technik läuft. Gestern produzierten Redakteure die ersten Zeitungsseiten aus dem östlichsten Teil des Landkreises.
Flankiert wurde die Nordkurier-Ansiedlung in der Windmühlenstadt von einem kleinen Fest auf dem Markt und einem abendlichen Empfang in der Redaktion. Dabei zeigte sich: Viele Einheimische nehmen Anteil an dem Neuzugang in ihrer Stadt. Ortschronist Karl Mietzner brachte als Geschenk das Wochenblatt für Woldegk und Umgebung von 1859 mit. Die historische Zeitung bekommt einen Ehrenplatz – gleich neben dem selbst gemalten Bild, das die Kinder der Bummi-Kita den Zeitungsleuten schenkten.
Bürgermeister Ernst-Jürgen Lode (SPD) freut sich, dass der Nordkurier in seiner Stadt Flagge zeigt und regte scherzhaft an, „ich wäre dafür, dass der gesamte Nordkurier nach Woldegk zieht“. Die Außenstelle ist seiner Meinung nach nicht allein für Woldegk eine Bereicherung, sondern auch für den Verlag. „Der Nordkurier kann dadurch noch mehr Leser gewinnen und die Verbindung zu unseren Ortsteilen festigen.“

Einwohner freuen sich über die Nordkurier-Ansiedlung
Sven Karsch, Geschäftsführer des Autohauses Woldegk, sagte, „ich finde alles gut, was die Stadt voranbringt“. Er sei seit acht Jahren in Woldegk und habe seither zusehen müssen, wie ein Geschäft nach dem anderen schließt. Nun setze der Nordkurier ein positives Signal. Wenn ein Autohaus wie seines in einem Grundzentrum wie Woldegk bestehen will, brauche es ein Umfeld, das Wirtschaftsfaktoren zu bieten hat. Der Nordkurier sei einer.
Axel Fischer, Vorsitzender des Mühlen- und Heimatvereins, sieht vor allem für die Leser Vorteile. Gerade ältere Menschen kommen gern mal persönlich bei der Zeitung vorbei. Leserin Ilse Conrad-Schütt kündigte das schon mal an: „Dann kann ich den Zeitungsleuten öfter meine Meinung sagen“. Irmgard Zastrow findet es sogar „wunderbar“, dass Ansprechpartner ihrer Heimatzeitung jetzt regelmäßig in ihrer Stadt anzutreffen sind.
Gleich am Besuchertisch der Redaktion Platz genommen hat Rentnerin Dietlinde Zahn. „Ich kann das nur begrüßen, dass unsere Zeitung nach Woldegk gekommen ist, und dann noch in so zenraler Lage. Ich habe mich richtig gefreut, als ich es bei meiner Morgenlektüre gelesen habe. Sicher werden wir jetzt noch mehr aus unserer Gegend erfahren. Toi, toi, toi für den Start, man sieht sich.“
Redakteure der Strelitzer Zeitung werden an mindestens zwei Tagen in der Woche in Woldegk arbeiten. Feste Öffnungszeiten können nicht festgelegt werden, da Journalisten flexibel sein müssen, sich keinem starren Zeitplan unterwerfen können und bei unvorhergesehenen Ereignissen schnell zum Ort des Geschehens eilen. Wann immer das Redaktionsbüro besetzt ist, sind Leser herzlich willkommen. Sprechstunden werden rechtzeitig veröffentlicht.

Kontakt zur Redaktion
red-neustrelitz@nordkurier.de

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