Nordkurier.de

Zum (Be-)Sitzen fehlen noch Stühle

VonSusanne Schulz

Für eine Kunstaktion auf der Domjüch sind Spender von möglichst verschiedenen Sitzmöbeln willkommen.

Neustrelitz.Dass Besucher jene Stühle be-sitzen, sprich, darauf Platz nehmen und miteinander reden, ist erklärtes Anliegen einer Kunstaktion auf der Domjüch. „Dialogfelder“ nennt Rainer Grassmuck die Installation, die am Pfingstwochenende entstehen und dann die ganze Saison über auf dem Gelände der einstigen Landesirrenanstalt bei Altstrelitz präsent sein wird.
Was fehlt, sind nur noch die Stühle, die der Künstler auf verschiedenste Weise – wie, verrät er noch nicht“ – behandeln und gestalten will: 20 Sitzmöbel sollen es sein, „je unterschiedlicher, desto besser“, sagt Grassmuck; Hauptsache aus Holz und intakt. Paarweise angeordnet, werden sie in den nächsten Monaten auf dem Freigelände der Domjüch zum Platznehmen und zum Dialog auffordern. Jeden Sonntag ab 14 Uhr sowie zu zahlreichen Veranstaltungen ist das Areal geöffnet.
„Anschließend werden die Stühle eingelagert, sodass sie nächstes Jahr wieder zum Einsatz kommen“, kündigt der Künstler an. Wer Mobiliar beisteuern kann, ist willkommen, mit Rainer Grassmuck Kontakt aufzunehmen (Telefon 0177 4277922, E-Mail rg@kunstfluss.de) oder Stühle abzugeben in dessen Atelier in der Parkstraße 1, wo auch der Verein zum Erhalt der Domjüch seinen Sitz hat.

Kontakt zur Autorin
susanne.schulz@nordkurier.de

Mehr zu diesen Themen
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
×