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Achtung: Schleuder-Gefahr in Löcknitz!

Reinhard Jäckel (von links), Monika Duhse und Dieter Lückert bereiten schon alles für den Tag der offenen Burg in Löcknitz und das 1. Bienenfest am Sonnabend vor.  Foto: R. Nitsch
Reinhard Jäckel (von links), Monika Duhse und Dieter Lückert bereiten schon alles für den Tag der offenen Burg in Löcknitz und das 1. Bienenfest am Sonnabend vor. Foto: R. Nitsch

VonRita Nitsch

Bienen- und Burggeschichten, passt
das zusammen? „Ja, wunderbar“, sagen die Löcknitzer, und laden zum Tag der offenen Burg und zum ersten Bienenfest ein. Und da können Kinder sogar ihren eigenen Honig schleudern.

Löcknitz.Sind Wildbienen für den Menschen gefährlich? Liefern sie auch Honig? Wer kennt die Antworten auf diese Fragen? Wohl kaum jemand. Doch das Team Löcknitz der Sielmann-Natur-Ranger kennt sich da bestens aus. Die Mädchen und Jungen um Teamleiter Dieter Lückert wollen ihr Wissen nicht für sich behalten. So sind sie am Sonnabend mit von der Partie beim Tag der offenen Burg und beim ersten Bienenfest.
„Es gibt noch eine große Unwissenheit über die Wild- und Honigbienen“, hat Dieter Lückert beobachtet. Dabei tragen gerade Bienen mit dazu bei, dass Leben und Überleben überhaupt möglich sind. „Will man den Wildbienen im Garten oder auf dem Balkon Nisthilfen geben, kann man mit wenig Aufwand viel für sie tun“, sagt Lückert. Wie das genau funktioniert, das will der Fachmann am Sonnabend in der Zeit von 10 bis 18 Uhr gern erklären. Außerdem werden Mitglieder des Imkervereines zeigen, wie Honig geschleudert wird. „Uns ist es wichtig, auch Kinder mit der Bienenproblematik vertraut zu machen“, sagt Dieter Lückert. Es können Bienen gebastelt werden, oder die Kinder können selbst zu Imkern werden, indem sie eine kleine Honig-Kostprobe selbst schleudern. Und wer schon einmal auf der Löcknitzer Burganlage ist, kann sich auch gleich über ihre Geschichte schlau machen. Ein bisschen Bildung schadet ja schließlich nicht. Führungen sind um 11 Uhr, 13 Uhr und um 16 Uhr vorgesehen. Das Gesangsduo Kerstin und Gregor wird um 15 Uhr erwartet. Frank Schröder stellt Briefmarken und Münzen mit Pflanzen- und Tiermotiven aus. „Wir würden uns natürlich über viele Besucher freuen“, lädt Monika Duhse, die Vorsitzende des Heimat- und Burgvereines ein.
Übrigens: Die Wildbienen produzieren keinen Honig. Für den Menschen sind sie ungefährlich. Sie stechen nur in „Notwehr“. Viele der 556 in Deutschland vorkommenden Art stehen auf der roten Liste.

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r.nitsch@nordkurier.de

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