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Die einen werden Piraten, die anderen Stars

VonAngela Stegemann

Warum immer nur die althergebrachten Feste feiern? Man kann sich
ja auch einmal etwas Besonderes einfallen lassen. Das fanden zumindest
die Pasewalker Kitas „Klinikzwerge“ und
„Am Mühlentor“.

Pasewalk.Spiele zu spielen ist an sich ja nicht schlecht, davon sind die Klinikzwerge der Pasewalker Asklepios-Betriebskita überzeugt. Noch besser ist es aber, einen Tag lang Pirat zu spielen. Wenn dann noch ein Schatz gesucht werden soll, kann das Spielen auch ausfallen, beschlossen die Mädchen und Jungen der unter Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt stehenden Kita. Zuvor stärkten sie sich aber noch am Piraten-
bufett mit Obstspießen, Waffeln und Papageienkuchen – alles selbst gemacht.
Und dann machten sich 13 kleine Piraten auf die Suche nach der Schatzkiste. Ausgestattet waren sie mit einer Schatzkarte. Die zeigte ihnen schließlich den Weg. Der Schatz stand unter dem Klavier im Empfangsraum der Klinik. „Sie haben ihn schneller gefunden als wir dachten“, sagte Erzieherin Stefanie Fischer. Für jedes Kind gab es Süßigkeiten und einen Kuschel-Teddy. Für die Mädchen und Jungen war es der erste Kindertag in der neuen Einrichtung, denn sie wurde gerade erst im Herbst eröffnet.
Schon ganze Generationen kleiner Pasewalker haben hingegen in der DRK-Kita „Am Mühlentor“ ihren Ehrentag gefeiert. Denn die Einrichtung wurde gerade 48 Jahre alt, erzählt Kita-Chefin Viola Lauer. Während den Vor-Generationen noch Sackhüpfen und Eierlauf genügten, wollen die 70 Kinder von heute es schon etwas moderner. Da ist es manchmal ganz gut, wenn die Mütter an den richtigen Stellen arbeiten. So brachte sich diesmal Hanka Gorsky ein. Sie ist Friseurin im Pasewalker Salon „Naturel“. Bevor die Mädchen und Jungen zur Mini-Playback Show starteten, wurden sie gestylt – mit stilechten Frisuren. Dazu malte Katrin Poppe die passenden Gesichter. Sogar die Jungen wollten schick sein und bekamen mit viel Gel im Haar ein Sänger-Outfit. Vorher hatten sie Lieder und Tänze einstudiert.
Vor allem die Jungen hatten es schließlich gar nicht so einfach, sich zu entscheiden. Denn auf dem Spielplatz bereiteten auch noch die Feuerwehrleute Spiele vor. Schon am 12. Juni gibt es den nächsten Höhepunkt in der Kita. Dann ist nämlich Forscher-Tag.

Kontakt zur Autorin
a.stegemann@nordkurier.de

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