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Ein Hingucker: Das ist ja mal eine schöne Scheune

Der gestaltete Giebel einer Scheune der Raminer Agrar GmbH. Am Sockel soll noch ein Blumen- bild hinzugefügt werden. [KT_CREDIT] FOTO: F. Lucius
Der gestaltete Giebel einer Scheune der Raminer Agrar GmbH. Am Sockel soll noch ein Blumen- bild hinzugefügt werden. [KT_CREDIT] FOTO: F. Lucius

VonFred Lucius

Ramin.So ein Giebel einer alten Scheune kann auch ein Hingucker sein. In Ramin jedenfalls werden vorbeifahrende Kraft- und Radfahrer auf die gestaltete Scheune aufmerksam. Die kreative Arbeit ist das Werk der Landfrauen gemeinsam mit Carola Franke, die in Ramin den Kunst- und Erlebnishof Raminorca betreibt.
Bunte Blätter aus Beton, angedeutete Fenster, ein Dach für das Giebeltor und Figuren. Dazu die provokante Frage: Ist das Kunst oder muss das weg? „Wir haben im vergangenen Jahr damit angefangen, weil wir das Dorf verschönern wollen“, berichtet Carola Franke, die das Projekt weniger aus künstlerischer Sicht beurteilt, sondern vielmehr den sozialpolitischen Aspekt hervorhebt. Schließlich lautet das Motto der Aktion ,Land braucht Leben‘. „Wichtig ist, dass viele mitgemacht haben. Das zeigt, auf dem Land passiert eine Menge. Es braucht dazu aber Akteure. Das Ziel ist ein stärkeres Miteinander“, meint die Raminerin. Die Unterstützer hätten nicht erst Bedenken geäußert, sondern gleich mitgemacht. Hilfe kam von den Löcknitzer Firmen Werbeagentur Deutschmann, Baustoffhandel Liskow und der Maler GmbH. Aus Ramin waren die Landfrauen, Michael und Lutz Ladenthin und Mitarbeiter der Raminer Agrar GmbH dabei. Letzterer gehört die Scheune.
Carola Franke zufolge ist das Werk noch nicht ganz vollendet. Es soll noch eine Bepflanzung erfolgen. Für den Sockel ist eine Gestaltung mit einem Blumen-Bild vorgesehen.

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