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Eltern befürchten Qualitätsverlust in Kitas

Eltern, Erzieherinnen und Vertreter der AWO Sozialdienste Uecker-Randow als Träger von Kindereinrichtungen haben sich in Plöwen gegenseitig auf den neuesten Stand gebracht.  FOTO: zvg
Eltern, Erzieherinnen und Vertreter der AWO Sozialdienste Uecker-Randow als Träger von Kindereinrichtungen haben sich in Plöwen gegenseitig auf den neuesten Stand gebracht. FOTO: zvg

Plöwen. Bei einem Elternforum in der Jugendbegegnungsstätte „Am Kutzow See“ in Plöwen tauschten sich Eltern, Erzieherinnen und Vertreter der AWO Sozialdienste Uecker-Randow gGmbH zum Thema „Kindertagesbetreuung – eine Herausforderung“ aus. Die AWO ist Träger von neun Kindertageseinrichtungen in der Uecker-Randow-Region.

Im Mittelpunkt standen die Leistungsverhandlungen für das Jahr 2013 mit dem Landkreis. Die AWO informierte darüber, dass erstmalig keine Einigung zwischen den Verhandlungspartnern hinsichtlich der mittelbaren pädagogischen Arbeit von 2,5 Stunden wöchentlich für jede pädagogische Fachkraft erzielt werden konnte. Außerdem soll der zeitliche Umfang der Förderung von Kindern mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen reduziert werden.Damit steht den Erziehern und Erzieherinnen in den Kindertageseinrichtungen des Landkreises im Vergleich zu allen anderen Landkreisen in MV noch weniger Zeit für die pädagogische Arbeit mit den Kindern zur Verfügung, hieß es.

Die Eltern kritisierten, dass sie die Einsparungen auf Kosten ihrer Kinder nicht akzeptieren werden. Sie befürchten, dass durch diesen erheblichen zeitlichen Einschnitt die pädagogische Qualität leidet und die Chancengleichheit für alle Kinder nicht wie bisher gewährleistet werden kann. Deshalb fordern die Eltern: „Mehr Zeit in Kitas für unsere Kinder – eine lohnende Investition in die Zukunft!“ nk

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