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Es ist Schützenfest, und kaum ein Pasewalker kommt zum Gratulieren

Präsident Bruno Marczak heftet Erinnerungsschleifen an die Fahnen der Schützenvereine.  Fotos (2): G.Schrom
Präsident Bruno Marczak heftet Erinnerungsschleifen an die Fahnen der Schützenvereine. Fotos (2): G.Schrom

PASEWALK.Lag es am Regen? Etwas gedrückt war die Stimmung bei den Mitgliedern der Pasewalker Schützengilde 1477 e.V. schon. Denn von den Pasewalker Bürgern hat sich kaum jemand beim
20. Schützenfest an der Villa Knobeldorff blicken lassen. Und auch von Bürgermeister Rainer Dambach fehlte jede Spur. Dabei hatten es sich die Schützen so gewünscht, dass das Stadtoberhaupt ihnen zum 20. Jubiläum gratuliert.Auch die Klänge des Spielmannzuges aus Stralsund konnten ihn nicht anlocken. Verwundert zeigten sich auch Sportschützen vom SV „Greif“ Blumenthal darüber, dass Dambach keine Grußworte an die Schützen seiner Stadt übrig hatte.„Es ist schade, dass die Pasewalker unser Angebot, mit uns gemeinsam zu feiern, ausgeschlagen haben. Unser 20. Schützenfest wird uns als ein Regenschützenfest in Erinnerung bleiben“, sagte Präsident Bruno Marczak.
Mit einem Gottesdienst in St. Marien hatte das Fest am Vormittag begonnen. Angeführt vom Stralsunder Spielmannszug hatte sich der Festumzug über den Marktplatz in Bewegung gesetzt, wo Apotheker Splettstößer das Zielwasser austeilte.
Höhepunkt dann die Königproklamation. Die Schützen hatten sich schon Wochen vorher qualifiziert. Bis zum Schützenfest waren die Ergebnisse des Königsschusses das am besten gehütete Geheimnis in der Gilde. Schützenkönig 2013 bei den Herren wurde schließlich Bernhard Pfeiffer, Seniorenschützenkönig Günter Spiering, 1. Ritter Jürgen Desombré, 2. Ritter Uwe Muchow und 3. Ritter Siegfried Werner. Doris Makowiak wurde Schützenkönigin 2013. Ihr zur Seite steht die
1. Hofdame Bärbel Steinmüller. Jugendkönig 2013 wurde Leon Kage. Ihn unterstützen Aileen Kage und Alexia Desombré.
„20 Jahre Pasewalker Schützengilde seit der Neugründung 1993, das ist eine Zeit, in der viel Arbeit, Mühe, Kraft sowie sportliche und kulturelle Leistungen investiert wurde“, sagte der Präsiund ergänzte: „Die sportlichen Erfolge können sich im Kreisschützenbund sehen lassen. Darum lasst uns feiern.“
Am Nachmittag beteiligten sich 29 Gäste und 33 Schützen am Luftgewehrschießen. Den Pokal bei den Gästen gewann Karl-Heinz Wree mit 44 von 50 möglichen Ringen vor Martin Seidel (44) und Klaus Möller mit 38 Ringen. Bei den Schützen gewann Günter Schrom mit 43 Ringen vor Bernhard Pfeiffer (42) und Andreas Scholz mit 42 Ringen.gsc

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