Nordkurier.de

Guck mal, was das wächst!

Mit Eifer sind die Hortkinder, die von der Volkssolidarität in Strasburg betreut werden, bei dem Gartenprojekt in der Sparte Freundschaft dabei. Mit dem Sparten-Vorsitzenden Erich Oschwald nehmen sie auch an der Kürbis-Aktion unserer Zeitung teil. Hier zeigen die Kinder die jungen Kürbispflanzen.  FOTO: F. Lucius
Mit Eifer sind die Hortkinder, die von der Volkssolidarität in Strasburg betreut werden, bei dem Gartenprojekt in der Sparte Freundschaft dabei. Mit dem Sparten-Vorsitzenden Erich Oschwald nehmen sie auch an der Kürbis-Aktion unserer Zeitung teil. Hier zeigen die Kinder die jungen Kürbispflanzen. FOTO: F. Lucius

VonFred Lucius

Jungen und Mädchen des Hortes der Volkssolidarität in Strasburg nehmen an der Kürbis-Aktion unserer Zeitung teil. Nicht mit Pflanzen im Garten der Eltern oder Großeltern.
Nein, nein, sie bauen die Kürbisse auf ihrer eigenen grünen Parzelle in der Sparte Freundschaft an.

Strasburg.Noch sind die jungen Kürbisse in Topf und Blumenkasten. „Ich wollte diese Woche abwarten. Die Nächte sind noch ziemlich kalt. Aber demnächst sollen sie raus ins Beet“, sagt Erich Oschwald und zeigt die jungen Pflanzen. Der Vorsitzende der Strasburger Gartensparte Freundschaft sowie Kinder des Hortes der Volkssolidarität in Strasburg machen gemeinsame Sache: Sie beteiligen sich zusammen bei der Kürbis-Aktion unserer Zeitung. Möglich ist dies, weil die Volkssolidarität in der Sparte im 1. Siedlungsweg einen Garten für ein nicht alltägliches Projekt im Grünen gepachtet hat. „Unser kleiner Garten – was passiert in einem Gartenjahr?“ nennt sich dieses. Gefördert wird es mit EU- und Landes-Geldern. Wenn es das Wetter zulässt, sind die Jungen und Mädchen jeden Mittwoch nach Schule und Mittag in ihrer grünen Parzelle. Und sie beobachten natürlich genau, wie sich die Kürbisse entwickeln. Gepflanzt haben Erich Oschwald und die Strasburger Kinder den Riesenkürbis Atlantic Giant sowie Speisekürsbisse der Sorte Uchiki Kuri. „Ich habe bei mir im Garten auch schon Pflanzen ins Beet gesetzt. Aber die kommen noch nicht so recht vorwärts. Deshalb warten wir hier noch ab“, erklärt Erich Oschwald.
Eine Wissenschaft dafür, die einzelnen Exemplare möglichst groß werden zu lassen, hat der Sparten-Vorsitzende nicht entwickelt. Aber als erfahrener Gärtner kennt er ein paar Tipps. „Wenn sie ausgepflanzt sind, kommt Hühnermist dazu“, sagt der Strasburger. Gegossen werden soll auch mit Brennnessel-Jauche. Das regt die Wurzeltätigkeit an. Während die Kürbisse momentan nicht so viel Aufmerksamkeit benötigen, brauchen die anderen Pflanzen mehr Pflege. „Ich bräuchte die Kinder eigentlich viel öfter hier im Garten“, sagt Erich Oschwald. Zahlreiche Beete wurden bereits angelegt. Darin finden sich Radies, Erbsen, Zwiebeln, Kartoffeln und Möhren.
In der einst leer stehenden Parzelle steht jetzt ein kleiner Grillplatz, ein hölzernes Eingangstor wurde gebaut und von den Kindern gestrichen. Die Kinder haben sogar einen Kräutergarten angelegt. Auf einer Seite entsteht ein kleiner Spielplatz. Auch ein Insektenhotel ist in Arbeit. „Die Kinder sind mit Eifer dabei“, bescheinigt der Sparten-Vorsitzende. Das bestätigen auch die beiden Erzieherinnen Vera Holtz und Martina Tegge. „Die Jungen und Mädchen sind richtig traurig, wenn es nicht in den Garten geht, weil es das Wetter nicht zulässt“, sagt Martina Tegge.
Anja Gehse bekommt die Auswirkungen des Gartenprojekts in der Familie zu spüren. Ihr siebenjähriger Sohn Franz besucht den Hort der Volkssolidarität. „Franz möchte, dass alles, was dort angepflanzt wird, anschließend auch bei uns in den Garten kommt“, erzählt sie.

Mehr zu diesen Themen
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
×