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Im Knoten-Machen ist diese Truppe topp

Die Mitglieder der Brietziger Jugendfeuerwehr wollen ihren Titel von 2012 verteidigen und Sonnabend beim Marsch der Jugendwehren in Krugsdorf gewinnen.  FOTO: R. Nitsch
Die Mitglieder der Brietziger Jugendfeuerwehr wollen ihren Titel von 2012 verteidigen und Sonnabend beim Marsch der Jugendwehren in Krugsdorf gewinnen. FOTO: R. Nitsch

Von unserem Redaktionsmitglied
Rita Nitsch

Zehn Brietziger Mädchen und Jungen sind im Wettbewerbsfieber. Sie wollen am Sonnabend den Titel beim Marsch der Jugendfeuerwehren in Krugsdorf verteidigen.

Brietzig. Wie war das noch mal mit dem Zimmermannsstich, dem Mastwurf, dem Kreuz- und dem Rettungsknoten? Für Mareike Lau (15) sind diese Dinge ein Kinderspiel. Seit fünf Jahren ist sie Mitglied der Brietziger Jugendfeuerwehr, und hier lernt sie auch mit Knoten und Stichen, die zur Rettung notwendig sind, umzugehen. Dieses Wissen muss auch sitzen, wenn es zu Wettkämpfen geht. Und am Sonnabend ist es wieder so weit. Der Marsch der Jugendfeuerwehren steht an. Dann ist auch Teamgeist gefragt.
„Auch wenn wir 2012 den Pokal endgültig nach Brietzig geholt haben, nachdem wir dreimal Sieger waren, geht es uns in der Jugendfeuerwehr nicht nur ums Gewinnen“, sagt die 15-Jährige. Bei der Jugendfeuerwehr könne man einiges lernen – von der Ersten Hilfe bis hin zum Brandschutz. „Sollte ich nach der Schule in der Region bleiben, kann ich mir durchaus vorstellen, die Reihen in der aktiven Feuerwehr zu stärken“, sagt Mareike Lau.

Auch Philip Matzdorf (14) ist fasziniert von der Feuerwehr. Der Vater und die Brüder sind aktive Kameraden. Schon als kleiner Junge ging er mit zur Feuerwehr. Und heute kann der 14-Jährige eine Menge erzählen, über die Gemeinschaft und die Wettkämpfe. „Natürlich ist unser Ziel, am Wochenende einen der vorderen Plätze zu belegen“, sagt er. Dafür üben sie jetzt jede Woche. Ansonsten ist einmal im Monat Treff in der Jugendfeuerwehr.

Zehn Mädchen und Jungen mischen gegenwärtig bei der Brietziger Feuerwehr mit. Das Ehepaar Silke und Mirko Brauer gibt alles, um für die Kinder da zu sein. „Es macht einfach Spaß mit den Kindern zu arbeiten, besonders, wenn sie aus freien Stücken kommen“, sagt Mirko Brauer, der auch Gruppenführer in der Breitziger Wehr ist. Seit 20 Jahren bildet er junge Leute aus. Jetzt hofft das Ehepaar auf weitere Jahre mit jungen Leuten. „Doch ob wir noch einmal so eine große Gruppe mit zehn Mädchen und Jungen haben werden, ist fraglich“, macht sich Silke Brauer so ihre Gedanken.

Doch am Sonnabend wolle man erst einmal so richtig punkten, deshalb geht es auch in dieser Woche noch einmal an die Schläuche und die Knoten. Welche Aufgaben am Sonnabend zu lösen sind, das bleibt bis zum Startschuss für den Marsch ein Geheimnis.

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