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Kann Verkehrsinsel die Gefahr abwenden?

Von Angela Stegemann

Viele Leser haben Zweifel, ob es so gut ist, die künftigen Kunden des neuen Norma-Marktes in Pasewalk von der B 104 aus auf den zu bauenden Parkplatz abbiegen zu lassen.

Pasewalk. Immer, wenn Harry R. zur Arbeitsagentur muss, dann kommt er ins Grübeln. „Manchmal ist es schon schwierig, auf den Parkplatz des Amtes zu kommen. Wenn hier auch noch der Norma-Parkplatz daneben soll, dann gibt es garantiert viele Auffahrunfälle“, sagte er. Diese Befürchtung hat nicht nur unser Leser. Denn die B 104 ist stark befahren. Entsteht durch die zum Supermarkt abbiegenden Kunden nicht eine zusätzliche Gefahrenquelle? „Es gab eine Beratung mit dem Straßenbauamt Neustrelitz. Das hat zugestimmt“, erklärte Planerin Marita Klohs bereits beim Vorstellen der Baupläne. Jüngst wurde die Ortsdurchfahrt der B 104 saniert. Rund 100 Meter wurden ausgelassen, weil dort die Linksabbiegespur entstehen soll.

Auch die Verwaltung hat sich da schon ihre Gedanken gemacht, lässt Bauamtschefin Monika Hänsel im Bauausschuss durchblicken. Es entsteht nicht nur eine Linksabbiegespur, sondern eine Aufweitung mit einer vorgelagerten Verkehrsinsel, über die auch Fußgänger sicher auf die andere Straßenseite gelangen können. Die Fußgängerampel am jetzigen Norma-Markt bleibt. Außerdem darf, wer nachher von Norma kommt, nur rechts herausfahren. „Norma wird schon tief in die Tasche greifen müssen, um das alles durchzusetzen“, meint Monika Hänsel. Die Supermarktkette ist deshalb auch eifrig am Planen, versichert Expansionsleiter Jens Tessendorf auf Nachfrage. „Wir sind gerade in der Phase der Endabstimmung“, sagt er. In zwei Wochen soll es einen Termin mit unserer Zeitung geben. Dann will er mehr sagen und die Pläne vorstellen.

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