Februar 15, 2012
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Leute von Rainer Marten

Lesermeinung: "Ich überprüfe jetzt meine Spendebereitschaft"

Die Empfehlung, auf Blutspenden zu verzichten, weil Spender Roland Jorke nicht lesen kann, löst in der Region einiges Erstaunen aus.

Bröllin (rm)  

Petra Beyer aus Bröllin griff am Dienstag sofort zum Telefonhörer, als sie las, dass ein Legastheniker nicht unbedingt Blut spenden soll. Ihre Reaktion: „Ich kann gar nicht glauben, was ich da gelesen habe. Das ist eine Frechheit!“

 

Seit 1992 spendet die Bröllinerin regelmäßig jährlich zwei- bis dreimal Blut im Jahr. Insgesamt hat sie 27 Spenden geleistet. Sie nutzt immer den Termin direkt in der Firma, denn ihr Arbeitgeber Sykes fördert die Blutspende. „Wer garantiert den Leuten des Blutspendedienstes, dass all jene, die den Fragespiegel ausfüllen, dort auch die Wahrheit sagen?“, fragt sie.

 

Diese Garantie gibt es nicht. „Aus meiner Sicht dürfte es kein Problem sein, dass eine Schwester dem Spender die Fragen vorliest und dieser sie dann beantwortet. „Und nicht zu vergessen: Jede Spende wird doch zusätzlich untersucht. Das Labor kann doch genau
feststellen, ob Krankheiten vorhanden sind oder nicht“, ist ihre Meinung.

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