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Neben Steaks gibt es gute Küche aus Polen

Zusammen mit ihrem Chef Thomas Kowalski wollen Gabriela Nimz und Lukasz Chojnacki (rechts) das Schlosspark-Restaurant bewirtschaften. Das Restaurant, ehemals Anglerheim, liegt malerisch am Schlosssee. [KT_CREDIT] FOTO: R. Marten
Zusammen mit ihrem Chef Thomas Kowalski wollen Gabriela Nimz und Lukasz Chojnacki (rechts) das Schlosspark-Restaurant bewirtschaften. Das Restaurant, ehemals Anglerheim, liegt malerisch am Schlosssee. [KT_CREDIT] FOTO: R. Marten

Von Rainer Marten

Penkuns neues Schlosspark-Restaurant, am Herrentag eröffnet, will mit einer internationalen Küche punkten. Das Haus liegt idyllisch am Schlosssee. Von der Terrasse aus schweift der Blick frei in die Landschaft.

Penkun. Nicht alles spricht sich sofort herum; manches braucht seine Zeit. Die Neueröffnung des Schlosspark-Restaurants am Penkuner Schlosssee allerdings ist schon Thema in dem Städtchen. Der Grund: Das Haus, ehemals Anglerheim, hat Thomas Kowalski gepachtet. Der Mann kommt aus dem Nachbarland, aus Stettin. In der Küche steht ebenfalls ein Pole – Lukasz Chojacki, ein Neu-Stettiner. Servicekraft ist Gabriela Nimz, die sich als „Brücke zwischen den beiden Welten“ versteht.

Während der Chef vormittags mit dem Auto alles besorgt, was für ein Restaurant wichtig ist, berichtet Gabriela Nimz, wie das neue Restaurant den in Penkun heiß umkämpften gastronomischen Markt erobern möchte. Zur Erinnerung: Penkun ist jene Stadt in der Uecker-Randow-Region, die gemessen an der Einwohnerzahl die größte Gaststättendichte besitzt.„Wir öffnen täglich um 11 Uhr, also gerade rechtzeitig zur Mittagszeit, unser Restaurant“, berichtet Gabriela Nimz. Schankschluss ist gegen 21 Uhr.Wenn Bedarf vorhanden ist, dann wird natürlich auch später geschlossen. Auf der Speisekarte würde jeder Gast vieles aus der gediegenen deutschen Küche entdecken, darunter Schweine- oder Rindersteak oder Zander.

Komplettiert wird dieses Angebot allerdings mit polnischen Spezialitäten, darunter die Rote-Beete-Suppe oder Zurek, die weiße Borschtsch-Suppe. Oder Bigos, das polnische National-gericht, bestehend aus Sauerkraut und Weißkohl, getrockneten Waldpilzen, Trockenpflaumen sowie Schweinefleisch, Krakauer oder Schlesische Wurst, alles in unterschiedlichen Mengen. Gelegentlich werden auch Kartoffeln zugefügt. Viele Gerichte bewegen sich im Fünf- bis Acht-Euro-Bereich, verrät Gabriela Nimz. Zander-Gerichte oder Rindersteak, bereits im Einkauf teuer, würden um die 12,80 Euro kosten.

Koch Lukasz Chojnacki (33) ist seit 17 Jahren im Beruf tätig und hat u. a. seinen Kollegen im Stettiner Radisson-Hotel über die Schulter geschaut. Den deutschen Geschmack zu treffen, wird eine Herausforderung sein.

Thomas Kowalski als Betreiber des Schlosspark-Restaurants verspricht sich einiges von der Lage des Restaurants direkt am Oder-Neiße-Radweg. Radfahrer könnten dort nicht nur mittags einen Stopp einlegen, sondern auch halten, wenn die Zeit für Kaffee und Kuchen heranrückt oder die Gäste Lust auf ein Eis hätten. Wer Sonderwünsche hegt, zum Beispiel eine kleine Feier im Freundeskreis oder mit der Familie, sollte einfach im neu eröffneten Restaurant nachfragen.

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