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Noch reicht in Krugsdorf das Geld gelegentlich zum Feiern

Eine Geste der guten Zusammenarbeit: Bürgermeister Ralf Schilling überreicht anlässlich des zehnjährigen Vereinsjubiläums von „Jacobs Spatzennest“ an die Leiterin der Kita, Diana Richter, einen Gutschein über 10 000 Cent. [KT_CREDIT] FOTO: G. Schrom
Eine Geste der guten Zusammenarbeit: Bürgermeister Ralf Schilling überreicht anlässlich des zehnjährigen Vereinsjubiläums von „Jacobs Spatzennest“ an die Leiterin der Kita, Diana Richter, einen Gutschein über 10 000 Cent. [KT_CREDIT] FOTO: G. Schrom

VonGünter Schrom

Noch kann sich die Gemeinde Krugsdorf einige freiwillige Ausgaben leisten. In diesem Jahr soll in einen Kinderspielplatz investiert werden.

Krugsdorf.„Auch für dieses Jahr haben wir eine beschlossene Haushaltssatzung und einen beschlossenen Haushaltsplan. Es gibt Einschränkungen. Aber damit können und müssen wir leben“, sagte Bürgermeister Ralf Schilling. Die freiwillige Feuerwehr muss Einschränkungen u. a. bei der Bekleidung hinnehmen, sagte er auf der jüngsten Gemeindevertretersitzung. Trotzdem wird sie ihrer Löschbereitschaft auch künftig nachkommen. Zudem wird es zu einer Anhebung der Grundsteuer A und B auf den Landesdurchschnitt kommen. Auch bei den Ausgaben für kulturelle Veranstaltungen wird gespart. Noch kann sich die Gemeinde freiwillige Leistungen auch für Veranstaltungen leisten, meinte Ralf Schilling. Die kluge Arbeit mit den Finanzen der vergangenen Jahre würde sich auszahlen. Zu den Hauptinvestitionen 2013 gehören der Kinderspielplatz, die Ausbesserung der Straßen und Nebenanlagen mit einfachen Methoden sowie die Erneuerung des Mobiliars in der alten Schule.
„Ich habe mich darüber gefreut, dass zum Osterfeuer sehr viele Kinder mit dabei waren. Unsere Feuerwehr hat den 14.Amtsfeuerwehrmarsch der Jugendwehren sehr gut vorbereitet. Achtbar hat sich unsere Jugendfeuerwehr mit dem 6. Platz unter den 14 Mannschaften geschlagen“, so Ralf Schilling.
Wie er informierte, findet am 23. Mai um 18 Uhr eine Einwohnerversammlung statt, um die Bürger beim Bau des „Solarpark Krugsdorf“, der Fotovoltaikanlage auf dem Betriebsgelände des ehemaligen Kieswerkes, einzubeziehen. Er lud die Gemeindevertreter für den nächsten Tag in die Kita
„Jacobs Spatzennest“ ein, dessen Förderverein sein zehnjähriges Jubiläum feiert.
Burkhard Brandt, Stellvertreter des Bürgermeisters, ärgert der marode Zustand des Schöpfwerkes Koblentz: „Die Wassermassen werden uns noch mehr Bodenfläche wegnehmen, wenn nicht bald ein neues Schöpfwerk, das als Ausgleichsmaßnahme für den Bau der A20 gebaut werden sollte, das Koblentzer ersetzt.“ Brandt sagte, dass für die Reparaturen am Koblentzer Schöpfwerk vom Wasser- und Bodenverband 25 Euro pro Hektar als Hebesatz festgelegt seien.

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