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Rossows Vereine haben wieder eine Bleibe

Das Freigabeband ist durchtrennt, die Tür zum neuen Rossower Gemeindehaus steht offen. Landrat Heiko Kärger, links, und Bürgermeister Peter Böhm  FOTO: Karl-Heinz Engel
Das Freigabeband ist durchtrennt, die Tür zum neuen Rossower Gemeindehaus steht offen. Landrat Heiko Kärger, links, und Bürgermeister Peter Böhm FOTO: Karl-Heinz Engel

Rossow.Große Freude bei Alt und Jung in Rossow: Dort ist das neue Gemeindehaus eingeweiht worden. Zuhauf nahmen die Dorfbewohner sowie die Nachbarn aus Staven am Sonnabend die freundlichen Räume in Augenschein. Pastor Mathias Kretschmer sagte in seiner Andacht unter freiem Himmel, dass Haus stehe auf festem Grund. Er meine damit nicht allein die Statik, sondern vor allem die intakte Dorfgemeinschaft, die Rossow auszeichne. Sie verleihe dem Gebäude ein starkes Fundament.
Nachdem das für Veranstaltungen und Freizeitvergnügen genutzte, 200 Jahre alte Gutshaus wegen schwerer Bauschäden abgerissen werden musste, entschlossen sich die Rossower 2010 zu einem Neubau. Ein schwieriges Unterfangen, das auch zu mancherlei Spannungen führte, zumal die Finanzierung unmöglich schien. Doch fand sich eine Lösung, wie Bürgermeister Peter Böhm (CDU) in seinem Rückblick berichtete. Über ein Leader-Programm der EU stand schließlich Geld in Höhe von 190 000 Euro in Aussicht. Dank recht erklecklich fließender Gewerbesteuereinnahmen sah sich die Gemeinde Staven zudem in der Lage, die Ko-Finanzierung von 40000 Euro aufzubringen. So konnte mit dem Bau begonnen werden. Dabei halfen auch zahlreiche Dorfbewohner, etwa Peter Heims, der sich, wie es hieß, fast die Hacken für das Gelingen des Vorhabens abrannte. „Die Rossower haben gezeigt, dass Beharrlichkeit zum Ziel führt“, lobte Landrat Heiko Kärger (CDU) das Engagement. Die Begegnungsstätte kann nun von der Öffentlichkeit, so den Vereinen, aber auch der Kirchgemeinde genutzt werden.
Die Rossower nahmen die Einweihung zudem zum Anlass, ihren Kindern fröhliche Stunden zu bescheren, denn Sonnabend war Kindertag. Es lockten Mal- und Bastelstraße, Hüpfburg und Feuerwehrtechnik. Fußballfans hatten am Abend Gelegenheit, sich das DFB-Pokalendspiel auf einer Leinwand anzuschauen. Und dann setzten Musik, Tanz und Feuerwerk den I-Punkt auf den Einweihungstag.khe

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