Nordkurier.de

Seit 20 Jahren sind die Hoboms im Geschäft

Der Name Hobom hat in Löcknitz und Umgebung einen guten Ruf. 1993 war es Hermann Hobom, der mit seinen damals 38 Jahren, den Schritt in die Selbstständigkeit mit einer Elektrofirma wagte. Sein Rüstzeug erhielt er im Elektromaschinenbau Löcknitz. Als sich diese Firma verkleinerte, wollte er es wissen, entschied: Ich gründe eine eigene Firma. Dafür konnte er vorerst Räumlichkeiten auf dem Betriebsgelände mieten. Als die Kinderkrippe gegenüber, in der Straße der Republik13, schloss, stand das Haus leer. Familie Hobom kaufte es und richtete dort ein Ladengeschäft ein. Hermann Hobom setzte sich noch einmal auf die Schulbank, weil sein Meisterbrief aus DDR-Zeiten nicht anerkannt wurde. In den ersten Jahren galt es, am Profil des Unternehmens zu arbeiten. Es wurde das Ladengeschäft mit „weißer Ware“, Haushaltsgeräten verschiedener Marken und ein Küchenstudio eingerichtet. Elektroinstallationen und ein Kundendienst für die Reparatur von Haushaltsgeräten aller Art waren durch die hohe fachliche Qualifizierung der Mitarbeiter kein Problem. „Viele Markenfirmen sind für uns bis heute verlässliche Partner“, erzählt Hermann Hobom. Für das Unternehmen gelte, nicht nur die Waren an den Mann bzw. an die Frau zu bringen, sondern auch den Kundendienst dafür zu übernehmen. „Für die vielfältigen Arbeiten fanden im Durchschnitt in der Firma fünf Leute aus der Region einen Arbeitsplatz. Hinzu kommt die Ausbildung von acht Auszubildenden in den letzten 20 Jahren“, so der Senior. Auch Sohn Mario war 1994 als Azubi darunter. Nach erfolgreicher Meisterausbildung übernahm er im April 2009 das Geschäft. Heute gehören vier Mitarbeiter zum Unternehmen, die den guten Ruf des Seniors weiterführen. Mutter Heidi macht nach wie vor die Buchhaltung. Vater Hermann steht im Hintergrund mit Rat und Tat zur Seite. „Dass alles so erfolgreich wurde, verdanken wir unseren Stammkunden, Geschäftspartnern, Lieferanten und den Angestellten“, sagte Mario Hobom am Tag des Geschäftsjubiläums. Bisher bewege man sich sprichwörtlich zwar nur um den Kirchturm herum, doch könne man so Kundenwünsche schnell und in hoher Qualität erfüllen. Gerne würde das Unternehmen wieder einen Azubi ausbilden. „Doch einen geeigneten Jugendlichen haben wir bisher nicht gefunden“, bedauert der Senior.

Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
×