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Afrika-Reisende warten

Morgen öffnet das Wittstocker Bauernmuseum von 10 bis 12 Uhr erstmals seine Türen in diesem Jahr. Am Sonntag dann wird von 8.30 bis 11.30 Uhr die Saisoneröffnung gefeiert.[KT_CREDIT] FOTO: Oliver Spitza
Morgen öffnet das Wittstocker Bauernmuseum von 10 bis 12 Uhr erstmals seine Türen in diesem Jahr. Am Sonntag dann wird von 8.30 bis 11.30 Uhr die Saisoneröffnung gefeiert.[KT_CREDIT] FOTO: Oliver Spitza

VonOliver Spitza

Das Wittstocker Storchen- paar ist bereits da. Nun hoffen der Heimat- und Museumsverein ab morgen auf viele weitere Gäste im Bauernmuseum.

Wittstock.Die ersten Gäste sind bereits einige Wochen da, obwohl die Museumssaison doch erst morgen beginnt. „Der erste Storch kam am 8. April, der zweite am 14. April“, sagt Ulrich Kühn, der gewissenhaft darüber Buch führt, was alljährlich im Storchennest an der alten Schule passiert. Morgen ist das Bauernmuseum in Wittstock nach langer Winterpause erstmals wieder geöffnet. Von 10 bis 12 Uhr können sich die Gäste davon überzeugen, was die 33 Vereinsmitglieder mit Hilfe der Kommune und von Sponsoren im und am Haus getan haben. Eine Eingangsüberdachung, neue Zaunfelder, auch viele „neue“ Sammlungsstücke, wie zum Beispiel ein altes Stäubegerät gegen die Kartoffelkäfer oder eine Drillmaschine, bereichern nun die liebevoll gestaltete Ausstellung.
Die offizielle Saisoneröffnung findet dann am Sonntag, 5. Mai, von 8.30 bis 11.30 Uhr statt, kündigt Ulrich Kühn an. Danach ist bis zum Oktober jedes zweite Wochenende im Monat geöffnet. Oder nach telefonischer Absprache mit Ulrich Kühn (Telefon: 039852 3391). Der 68-jährige Schapower ist auf der letzten Mitgliederversammlung des Museumsvereins als Vorsitzender wieder gewählt worden. Stellvertreter ist Reinhilde Schmidt aus Wittstock, Kassenwart Kurt-Herwig Vogel, Schriftführerin Kerstin Dahms. Im nächsten Jahr gibt es dann ein großes Jubiläum zu feiern: Denn 1974, zum 25. DDR-Geburtstag, wurde eine Heimatstube in der Schule eingerichtet, aus der dann das Bauernmuseum hervorgegangen ist.
Doch der Heimat- und Museumsverein kümmert sich nicht nur um den Erhalt der 1886 erbauten Schule und des ganzen Sammelsuriums an land- und hauswirtschaftlichen Geräten. Am ersten Juli-Wochenende ist ein Ausflug nach Berlin mit dortiger Dampferfahrt geplant. „Wer mitkommen möchte, kann sich bei mir melden“, ermunter Ulrich Kühn alle Schapower und Wittstocker, gemeinsam eine Reise zu unternehmen. Bereits am 31. Mai lädt der Verein zur Fahrt nach Bandelow und dem Besuch der dortigen Bauernkäserei Wolters ein.

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o.spitza@uckermarkkurier.de

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