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Biobranche ist erschüttert von Unternehmer-Tod

.„Er baute seinen Betrieb praktisch von Null zu einem Vorzeigebetrieb aus und übte seinen Beruf mit viel Verantwortung und Herzblut aus. Daher traf seine Entscheidung, den nächsten logischen Schritt zu gehen und den Betrieb im Sommer 2012 erfolgreich auf Bio umzustellen, auf einhellige Freude in der gesamten Branche. Gerade weil er bei seinen Berufskollegen hoch geschätzt war und in verschiedenen Gremien und Netzwerken verankert war, verlieren wir mit Herrn Niedeggen einen wichtigen Brückenbauer zwischen dem konventionellen und dem ökologisch wirtschaftenden Berufsstand“, so Michael Wimmer, Geschäftsführer der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL) e.V. in einem Schreiben an den Uckermark Kurier. So sei er als Vorstandsmitglied bei pro agro, dem Verband zur Förderung des ländlichen Raumes im Land Brandenburg, de facto als Vertreter der Ökobauern aktiv gewesen, „die letzten Monate brachte er sich auch zügig in die Arbeit der FÖL ein und beteiligte sich mit seinem Team bei verschiedenen Aktionen und Projekten der regionalen BioBranche. Der plötzliche Tod von Johannes Niedeggen ist ein großer Verlust nicht nur für den ökologischen Landbau, sondern für den gesamten Berufsstand und die ländliche Entwicklung in ganz Brandenburg. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten nun vor allem seiner Familie, allen voran seinen drei Kindern.“
 

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