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Buch und Kaffee im Schatten genießen

„Wir kommen gut voran“, sagt David Reinke von der Baudenkmalpflege GmbH und Co. KG, während er mit einem Kollegen gerade an der Fassade der St. Jacobi-Kirche in Prenzlau arbeitet. Noch befinde man sich im ersten Bauabschnitt. „Der größte Teil der Roharbeiten an dem Gebäude ist aber geschafft“, bestätigt auch Bauleiter Daniel John vom Planungsbüro ALV aus Angermünde, dass die Arbeiten recht gut im Zeitplan liegen. Die Steine am Sakristei-Anbau müssten noch getauscht und das bereits teilweise gedeckte Dach fertiggestellt werden. Der Winter habe die Arbeiten nicht nennenswert beeinflusst, berichtet der Bauleiter. Ein kleines Problem habe sich dennoch ergeben. „Bei den Fördergeldern gab es eine Absage“, so Daniel John. 10 000 Euro würden dadurch im Budget fehlen. „Ich denke aber, wir schaffen das trotzdem“, zeigt sich der Bauleiter optimistisch, dass die restlichen Fördergelder erhalten bleiben. Im Inneren soll die bisherige Trennung zwischen Chor und Schiff verschwinden. „Dort kommt eine gläserne Trennwand hinein“, erklärt John. Zudem soll der Innenausbau zum Veranstaltungsraum im ersten Obergeschoss. mit einem Lift barrierefrei gestaltet werden.

Im nächsten Bauabschnitt, der noch in diesem Jahr anlaufen soll, soll auch der Außenbereich der Kirche angegangen werden. Ein Stück von dem Gelände, wo jetzt noch ein Anstieg auf Höhe zwischen Chor und Schiff des Gebäudes ist, soll abgetragen werden.

Wer die Friedrichstraße ein wenig weiter Richtung Marktberg hinauf geht, kommt gleich an einer weiteren Baustelle vorbei. Auch vor dem Buchhaus Schulz wird fleißig gearbeitet. Dass es darin eine Sitzecke gebe, in der Leseratten Kaffee oder Tee zur Literatur genießen können, sei nicht neu, sagt Juniorchefin Annette Schulz. Auch draußen vor dem Buchhaus sei das Angebot bereits genutzt worden. „Wir bauen dort aber gerade eine Überdachung, sodass unsere Kunden auch bei nicht so schönem Wetter draußen sitzen können“, sagt Annette Schulz. Einen weiteren Vorteil habe die Überdachung zudem: „Wenn es regnet, können wir trotzdem unsere Kartenständer draußen aufstellen.“ Nächste Woche soll die Überdachung fertig sein, spätestens aber zum Frühlingsfest, so die Juniorchefin.

 

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