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Bühne verschreibt sich der Liebe

Schwedt/Oder.Die Uckermärkischen Bühnen Schwedt (ubs) werden in der kommenden Spielzeit mit elf Premieren, darunter fünf Uraufführungen, an den Start gehen.
Darunter befinden sich solch ehrgeizige Projekte wie die Entwicklung einer ganz eigenen Musicalfassung von Shakespeares „Romeo und Julia“, kündigte ubs- Intendant Reinhard Simon am Donnerstag in Schwedt an. Das Stück wird in einer deutsch-polnischen Koproduktion unter Regie von Simon inszeniert. Die Uraufführung findet am 5. Oktober statt.
„Unsere neue Spielzeit wird unter dem übergreifenden Motto ‚Liebe‘ stehen“, kündigte Chefdramaturgin Heike Schmidt an. Das Shakespeare-Zitat „Denn Liebe wagt, was Liebe irgend kann…“ stehe als Leitfaden über dem Theaterprogramm. Weitere Inszenierungen wie das von Sandra Pagel geschriebene Stück über das Leben von Beate Uhse „Beate – oder wie Gott die sexuelle Aufklärung wieder belebte“ reihen sich thematisch ein.
Natürlich bedienen die ubs in ihrer Planung auch in der bevorstehenden Spielzeit traditionelle Programmplätze. So wird es am 21. November die Premiere des in deutscher und polnischer Sprache inszenierten Weihnachtsmärchens geben. Diesmal: Grimms „Gestiefelter Kater“. Weitere Premieren sind „König Lear“, die Mini-Revue „Café Klatsch“ und die britische Komödie „Funny Money“ von Ray Cooney.
Darüber hinaus wollen die ubs in der kommenden Spielzeit ihren touristischen Event-Charakter verstärken. So geht es vom 23. bis 25. August um das Thema „Elfen“. Auch die Doppel-Faust-Aufführung zu Ostern (beide Teile des Faust an einem Tag) wird es wieder geben.mab

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