Nordkurier.de

Das neue Bettenhaus ist erst der Anfang

Patient Norbert Kauschke hat Glück im Unglück gehabt: Er wurde rechtzeitig in die Stroke Unit (Schlaganfall-Station) im Asklepios Klinikum eingeliefert. Dies erfuhr Ministerpräsident Matthias Platzeck (Mitte) bei einem Rundgang vom Chefarzt der Klinik für Neurologie.  Foto: Ivonne Zimmermann
Patient Norbert Kauschke hat Glück im Unglück gehabt: Er wurde rechtzeitig in die Stroke Unit (Schlaganfall-Station) im Asklepios Klinikum eingeliefert. Dies erfuhr Ministerpräsident Matthias Platzeck (Mitte) bei einem Rundgang vom Chefarzt der Klinik für Neurologie. Foto: Ivonne Zimmermann

Wer baut, der denkt an die Zukunft. Dieses Sprichwort trifft wohl auch auf das Asklepios Klinikum Schwedt zu. „Der Neubau dieses hochmodernen Bettenhauses ist ein Zeichen für die Zukunft und ein Stabilisierungsfaktor“, betonte Ministerpräsident Matthias Platzeck bei der feierlichen Einweihung dieses Abschnittes eines 43-Millionen-Projektes am Freitag. 10 Millionen Euro investiert Asklepios in den Standort, der Rest kommt vom Land. „Wir haben hier eine erhebliche Investition, die außergewöhnlich ist. Dies hier war der letzte Schluck aus der Pulle“, betonte Platzeck.
Aber die Investition hat sich gelohnt, da sind sich der Ministerpräsident wie auch die anderen Vertreter aus Politik und Wirtschaft einig. Sie alle nutzen die Gelegenheit, dabei zu sein, als Schwedt, der sogenannte Wachstumsmotor der Uckermark, noch ein Stück attraktiver wurde.
Sechseinhalb Jahre ist es her, das die Planungen für den Neu- und Umbau des Schwedter Klinikums begonnen haben. Geschäftsführer Michael Jürgensen war von Anfang an dabei – und ist froh, die feierliche Einweihung des Bettenhauses in der Oderstadt noch miterlebt zu haben. Jürgensen verabschiedete sich am Tag der Einweihung aus dem Unternehmen. Am 1. Juli tritt sein Nachfolger Dr. Ottmar Schmidt die Nachfolge an. Er wird das Großprojekt „Operation Klinikum“, wie es Schwedts Bürgermeister Jürgen Polzehl während der Eröffnung bezeichnete, weiterführen.
In den nächsten Monaten wird das alte Bettenhaus bis auf die dritte Etage zurückgebaut. „Was stehen bleibt, wird entkernt und der Rohbau nach den neuesten Gesichtspunkten ausgebaut“, berichtete Asklepios Regional-Geschäftsführer Ulrich Gnauck. 1,25 Millionen Euro verschlingt der Rückbau gemäß den Planungen, weitere 8 Millionen der Ausbau.
Diesen Sommer kann mit der zweiten Etappe des Neu- und Umbaus begonnen werden. Voraussetzung war die Fertigstellung des neuen Bettenhauses. Finanziell und zeitlich liegt das Projekt gut im Plan. Für Ende des nächsten Jahres ist die Einweihung des alten Bettenhauses und damit der Abschluss des Mammutprojektes Neu- und Umbau des Asklepios Klinikum Uckermark geplant.
Das Schwedter Klinikum ist laut Konzerngeschäftsführer Kai Hankeln eines der letzten Häuser des Asklepios-Konzerns, welches noch nicht durchsaniert war.
 

Mehr zu diesen Themen
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
×