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„Die Geheimnisse werden gewahrt“

„Das Briefgeheimnis gilt zu allererst natürlich für unsere Angestellten“, mit dieser Aussage reagiert Post-Sprecher Rolf Schulz auf die Schilderung des Problems von Antje Hübner. Die Prenzlauerin hatte Post ans Finanzamt aufgegeben, doch die nahm einen kuriosen Weg, der Uckermark Kurier berichtete. Ihre Unterlagen landeten nämlich wieder in ihrem eigenen Briefkasten, der Behörde indes ging ein leerer Umschlag zu. „Die Kundin muss nicht fürchten, dass irgendwelche sensiblen Daten an die Öffentlichkeit gelangt sind“, versicherte das Unternehmen. Alle Mitarbeiter der Post, also auch die in den für die Verteilung zuständigen Briefzentren, hätten, so Schulz, eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnet. Wer die Arbeitsabläufe an den Sortiermaschinen kenne, könne sich zudem vorstellen, was vielleicht passiert sei mit dem Finanzamt-Brief der Frau. Schulz vermutet, dass die Klebelasche nicht fest genug verschlossen gewesen sei und sich dann in der Folge geöffnet habe. Die Deutsche Post bittet die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

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