Nordkurier.de

Freude auf neue Station

Guido Matschuck ist nun der jüngste Chefarzt im Asklepios Klinikum Uckermark in Schwedt. Und sein erster „Job“ in Schwedt ist, seine zukünftige Station in das neue Bettenhaus umziehen zu lassen. Die Klinik für Innere Medizin I ist die erste Abteilung, die die Räumlichkeiten im Rahmen der Neu- und Umbaumaßnahme wechselt.
„Ich freue mich auf die Herausforderung, eine völlig neue Station zu leiten, die zudem auch noch räumlich mit den Katheterlaboren, der Funktionseinheit und der Wachstation optimal angeordnet ist“ so Matschuck. Er ist neuer Chefarzt der Bereiche Kardiologie, Pulmologie und Stoffwechselerkrankungen. Seine Station verfügt im Neubau über 64 normalstationäre Betten. Zudem unterliegt ihm die internistische Intermediate-Care Station und die Chest Pain Unit, einer Spezialstation zur Abklärung von akuten Brustschmerzen. Eines seiner Ziele ist es, für Patienten mit Herzrhythmusstörungen eine Komplettversorgung „aus einer Hand“ zu etablieren.
Matschuck ist in Oldenburg (Niedersachsen) aufgewachsen. Nach seiner Ausbildung zum Rettungsassistenten war er neben dem Medizinstudium an der Universität Hamburg einige Jahre in der Notfallmedizin tätig. Die Approbation als Arzt erhielt er im Jahr 2002. Seit 2007 hat Dr. Matschuck ausschließlich im Bereich der interventionellen Kardiologie gearbeitet. Seine Spezialgebiete sind Herzkatheter- und elektrophysiologische Untersuchungen, die Ablation von Rhythmusstörungen und Schrittmachertherapien. 2010 wurde er zum Oberarzt ernannt und leitete zudem die Chest Pain Unit und die Abteilung für interventionelle Rhythmologie im Leipziger Sankt Georg Klinikum. Nebenberuflich absolvierte er ein Aufbaustudium in Betriebswirtschaft für Mediziner und ist als Dozent der Hochschule für Sport und Gesundheit in Berlin tätig. Voraussichtlich noch in diesem Jahr wird er durch die Hochschule zum Professor berufen.
In seiner Freizeit interessiert sich Matschuck für Klavier- und Gitarrenspiel. Sportlich aktiv ist er im Jiu-Jitsu. In der Uckermark freut er sich auf die Gelegenheit, wieder mehr Wassersport betreiben zu können.

Mehr zu diesen Themen
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
×