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Gewerbetreibende und Mieter sind schon an Bord

Glück gehabt. Der Vermietung der Neubauten in der „Neuen Mitte“ Prenzlau auf dem Marktberg, die die Wohnungsgenossenschaft e.G. Prenzlau errichtet, tat der lange Winter keinen Abbruch. „Wir liegen bezüglich der Vermietung innerhalb unserer Terminplanung“, so Hans-Peter Wolf, Technischer Vorstand der Wohnungsgenossenschaft Prenzlau e.G.
Die Gewerbeeinheiten seien bis auf eine kleine Restfläche von circa 50 Quadratmeter komplett vermietet. Und auch bei den Wohnungen stünden nur noch zwei leer, wie Hans-Peter Wolf berichtet. „Der Einzug erfolgt – wie geplant – fließend. Und ein großer Teil der Gewerbetreibenden und Mieter ist bereits eingezogen.“ Einer der Gebäudeteile, Bauteil C, ist durch die Stadtinformation und das Reisebüro komplett bezogen. In einem anderem Abschnitt, Bauteil B2, wohnen ebenfalls schon alle Mieter, die Gewerbetreibenden haben ihre Tätigkeit aufgenommen, so Hans-Peter Wolf. „Als letzter Mieter werden in Kürze die Stadtwerke ihren Servicepunkt eröffnen – hier fehlen nur noch die Eigenleistungen des Mieters.“
Am 26. März eröffnete das Modegeschäft. Und die Physiotherapeutische Praxis werde derzeit gemeinsam mit dem Mieter ausgebaut, so Hans-Peter Wolf weiter. Geplant ist, dass die Praxis Anfang Mai ihre Pforten öffnen werde. Grund genug, dass sich Hans-Peter Wolf optimistisch zeigen kann: „Von Stillstand kann keine Rede sein.“
Lediglich beim Café sehe es nicht ganz so gut aus. Wie Hans-Peter Wolf erklärt, sei es dem Betreiber nicht möglich, mit den Eigenleistungen zu beginnen, weil ihm bislang die Zusage für beantragte Fördermittel fehle. Im letzten Gebäudeabschnitt, Bauteil A, wurde eine vorzeitige Inbetriebnahme vom Landkreis Ende März abgesegnet, berichtet Hans-Peter Wolf. Die Gewerbetreibenden sollen in diesem Bauteil zum 1.Mai einziehen, die ersten Mieter bereits an diesem Wochenende.
Bestimmte Arbeiten auf dem Marktberg seien in den vergangenen Monaten nur eingeschränkt möglich gewesen. Das habe aber im Wesentlichen die Außenarbeiten betroffen, so Hans-Peter Wolf. Diese sind mittlerweile wieder verstärkt in Angriff genommen worden, wie auch die Stadtverwaltung bestätigt. Es habe hier zwischen der Stadtverwaltung, als Bauherrin der Außenanlagen, der Wohnungsgenossenschaft Prenzlau e.G., als Bauherrin der Gebäude, und dem gemeinsamen Auftraggeber, dem Gartzer Straßen und Tiefbau, eine Abstimmung gegeben, um möglichst kurzfristig große Teile der „Neuen Mitte“ freizugeben, so Hans-Peter Wolf. „Wir haben alle nur ein Problem, der Wettergott ist uns weiterhin nicht sehr hilfreich.“

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