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von Redaktion
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Das wohl größte Geburtstagsgeschenk zum 100-jährigen Bestehen ihrer Wehr haben sich die Klinkower Kameraden am Wochenende selbst gemacht. Die Wettkämpfe beim Prenzlauer Feuerwehrfest in Güstow absolvierten sie so gut, dass sie am Ende in der Gesamtwertung den ersten Platz belegten. Auf den zweiten Platz kamen die Kameraden aus Güstow. „Der Neubau des Feuerwehrgebäudes und das neue Fahrzeug haben hier ganz offensichtlich motiviert“, so Dr. Andreas Heinrich. Der Zweite Beigeordnete zeigte sich aber nicht nur mit der Leistung der Erst- und Zweitplatzierten zufrieden. „Wir haben ein Feuerwehrfest erlebt, bei dem alle Mannschaften kämpften und sich beweisen wollten.“ Den dritten Platz in der Gesamtwertung belegten die Blindower Kameraden.
Wesentliches Element vor allem für die Zuschauer, die vormittags dem Geschehen auf der Bahn folgten, war bei den Wettkämpfen auch diesmal wieder der Löschangriff. Hier lagen die Dedelower vor den Klinkowern und den Blindowern. Auf der 100-Meter-Strecke lag Güstow klar vorn, gefolgt von Klinkow und Dedelow.
Nicht weniger motiviert als die Prenzlauer Wehren waren die der Gäste. Als letztendliche Sieger durften sich die Kameraden aus Blankensee über ihren Pokal freuen; den zweiten Platz nahmen die Schweizer Feuerwehrleute aus Uster ein, den dritten die litauischen Kameraden aus Varéna und den vierten Platz die Grünower.
Dass auch mit dem Nachwuchs stark zu rechnen ist und sich auch die Jüngsten schon durch Geschicklichkeit, Wissen und Schnelligkeit auszeichnen, wurde bei den Wettkämpfen der Jugendwehren deutlich. Beim Löschangriff belegte Dedelow II den ersten Platz vor Klinkow und Dedelow I. In der Theorie hatten die Klinkower die Nase vorn, gefolgt von Schönwerder und Dedelow II. In der Gesamtwertung bewies der Feuerwehrnachwuchs aus Klinkow, dass er den „alten Hasen“ in nichts nachsteht, erklommen sie doch das Siegerpodest vor Dedelow II und Schönwerder.
„Mit der Resonanz auf das Feuerwehrfest können wir richtig zufrieden sein“, so Heinrich. „Angesichts der vielen Parallelveranstaltungen, mit denen die Wehren diesmal zu konkurrieren hatten, kamen doch eine ganze Menge Besucher. Vormittags zu den Wettkämpfen wie auch abends zur Siegerehrung und der anschließenden Feier.“
Überraschungsgäste des Abends waren Manfred Gerdes, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes, und Henryk Wichmann, Landtagsabgeordneter der CDU. Die Jugendwartin der Freiwilligen Feuerwehr Prenzlau, Christina Hartwich, erhielt als erste im Lande eine Auszeichnung für hervorragendes ehrenamtliches Engagement.
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