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„Heimat-Botschafterin“ will noch mehr Bayern herlocken

Monatelang hatte Wahl-Münchnerin Manja Mohrinski auf diesen Moment hingefiebert, jetzt konnte sie ihrem Lebenspartner Richard Schuster endlich die Landesgartenschau zeigen.
Monatelang hatte Wahl-Münchnerin Manja Mohrinski auf diesen Moment hingefiebert, jetzt konnte sie ihrem Lebenspartner Richard Schuster endlich die Landesgartenschau zeigen.

Bayer Richard Schuster hat sicher geahnt, dass ihn in dieser Woche ein LAGA-Marathon erwartet. Schließlich hatte seine aus Prenzlau stammende Lebensgefährtin Manja Mohrinski seit Wochen schon halb München damit verrückt gemacht, dass ihre Heimatstadt eine Landesgartenschau ausrichten darf.
Die ersten Landesgartenschau-Flyer, die herauskamen, gingen sofort auf den Weg in die bayrische Hauptstadt, ebenso wie alles Zubehör, was seitdem auf den Markt kam. Als Letztes wechselte pünktlich zur Eröffnung dann auch das Titelbild ihres facebook-Profils im Internet. Lokalpatriotin Manja Mohrinski leistete in ihrer Wahl-Heimat ganze Arbeit.
„Wäre doch schön, wenn auch aus dem Süden Deutschlands viele Leute hierher reisen, um sich die Schau anzusehen.“ Sie selbst konnte es daher auch gar nicht erwarten, erstmals höchstpersönlich einen Fuß auf das umgestaltete Gelände zu setzen. Stunden nach dem ersten Besuch im Seepark war sie noch völlig sprachlos und manifestierte im Interview mit der Prenzlauer Zeitung: „Toll, toll, toll, ich bin so wahnsinnig stolz auf alles hier.“
Dass ihr Richard, der seit 15 Jahren nicht von ihrer
Seite weicht, derselben Meinung ist, davon war die 38-Jährige einfach ausgegangen. So gut kennt man sich schließlich in einer Beziehung. Und sie irrte nicht. Der 61-jährige Musiker schloss sich der Lobeshymne an. Sicherlich verwöhnt von den Parks und Gärten daheim, zollte der dem in Prenzlau Geschaffenen dennoch alle Anerkennung. Er könne sich noch gut daran erinnern, wie es früher hier ausgesehen habe, sagte er, mit einem Glas LAGA-Wein vor dem Kurgarten sitzend, mit Blick auf die Promenade.
„Der Stadt bleibt zu wünschen, dass sie dieses schöne Ambiente erhalten kann, wenn sich die Tore der Landesgartenschau im Oktober schließen. Prenzlau hätte das verdient.“

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