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Im Farbenrausch

Jens Hauke (Mitte) lädt mit seinen Mitarbeitern Ricardo Zemmin sowie den drei Simones - Bantin, Dittmer und Schröder (von rechts) - am kommenden Sonnabend, dem 4. Mai, zum Tag der offenen Gärtnerei nach Kröchlendorff ein.
Jens Hauke (Mitte) lädt mit seinen Mitarbeitern Ricardo Zemmin sowie den drei Simones - Bantin, Dittmer und Schröder (von rechts) - am kommenden Sonnabend, dem 4. Mai, zum Tag der offenen Gärtnerei nach Kröchlendorff ein.

Sein ganzes Können steckt Jens Hauke in das Gedeihen von blühenden Pflanzen. Jährlich bringt er rund 65 000 Stiefmütterchen und Hornveilchen, 16 000 Pelargonien, 3000 Knollenbegonien und 50 000 Eisblumen bis zur Blüte, um sie dann Kleingärtnern und Balkonfreunden anzubieten. Drei Viertel davon gehen an Einzelhändler, vorwiegend Blumengeschäfte und kleine Gartencenter in der näheren Umgebung. Darüberhinaus greifen die Einwohner der umliegenden Ortschaften auf hier produzierten Schönheiten zurück. Und der gute Ruf der Ware spricht herum, so dass auch Kunden aus weitem Umkreis in die einstige Schlossgärtnerei Kröchlendorff finden. Zurzeit ergießt sich wieder ein ganzer Farbenrausch in den Gewächshäusern des Haukeschen Gartenbaubetriebes. Natürlich die "Feine Fine" und deren Petunien-Geschwister in Purpur, Lavendel, Neon und Blau. Aber auch Verbenen, Zwergdahlien und vieles mehr strahlen in allen Farben. Ein besondere Spezialität des Gartenbaumeisters sind Ampeln, mit Blühpflanzen bestückte Schalen, die als besonderer Blickfang in Augenhöhe platziert werden. Anfangs hatte er die Schalen auf Tische gestellt. Als die Nachfrage stieg, hängte er sie im Gewächshaus auf, wo sie mittels Tropfenanlage bewässert und mit Nährstoffen versorgt. Er ist sich sicher, dass seine Ampelarrangements wieder reißenden Absatz finden, wenn er ihren Verkauf offiziell am Tag der Gärtnerei startet. Dazu lädt Jens Hauke und sein vierköpfiges Mitarbeiterteam am 4. Mai, nach ein. Nicht nur schmucke Sommerblüher, sondern auch Gemüsepflanzen stehen dann verkaufsbereit. Auch in diesem Bereich hat er sich etwas Neues einfallen lassen. Erstmals startet er mit französischen Tomaten der Kollektion „La sélection du Chef“. „Tomaten eignen sich bestens für die Kultur in Garten, Balkonkasten, Topf, Kübel oder als Ampelpflanze“, findet Jens Hauke. „Und die neun Sorten von La sélection du Chef wurden eigens für den Anbau daheim gezüchtet.“ Das heißt, sie bringen früh Früchte, sind vital und robust und von überraschender Geschmacksintensität.
Übrigens werden zum Tag der offenen Gärtnerei am kommenden Sonnabend von 8 bis 18 Uhr auch Mutter Hannelore und Vater Karlheinz sicher wieder mit von der Partie sein. Nach einem langen Berufsleben in der Gärtnerei stehen sie dem Sohn weiter mit Rat und Tat zur Seite und freuen sich auf die Gespräche mit Gleichgesinnten. Und bei einem Kaffee und Selbstgebackenem kommt man noch mal so schnell ins Gespräch.

Kontakt zum Autor
m.strehlow@uckermarkkurier.de

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