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Innenstadt ist großer „Parkplatz“

Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie gab es am Sonnabend auf der 21. Prenzlauer Autoschau.[KT_CREDIT] FOTos: Oliver Spitza
Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie gab es am Sonnabend auf der 21. Prenzlauer Autoschau.[KT_CREDIT] FOTos: Oliver Spitza

Wenn der Kunde nicht ins Gewerbegebiet kommt – dann muss eben das Gewerbegebiet zum Kunden kommen. Aus dieser Idee heraus entstand vor über zwei Jahrzehnten die Idee einer Automeile in der Innenstadt, am Sonnabend erlebte sie – in Verbindung mit dem Frühlingsfest der Werbe- und Interessengemeinschaft – ihre 21. Auflage. Zunächst richteten sich alle Augen auf den grauen Himmel (es blieb zum Glück trocken) und dann auf die blau-weiße Schwanenkönigin. Gemeinsam mit Bürgermeister Hendrik Sommer eröffnete Patricia Kaiser um 10 Uhr die Autoschau, dann ging es zum gemeinsamen Rundgang. Neun Autohäuser (Dähn mit Hyundai und Kia, Toyota-Schön, BMW Wolter & Steiner, Jahn mit Citroen und Nissan, Burmeister mit VW und Audi, Skoda, Frick mit Mazda, Renault-König und Opel-AH Verhülsdonk) präsentierten die neuesten Modelle von 14 Herstellern, die Plätze waren ausgelost worden. Vom Kleinwagen bis zum Cabrio, vom Geländewagen bis zum PS-starken Sportauto hatten die Prenzlauer Autohäuser alles aufgeboten, was es auf dem Kfz-Markt gibt.
Und die Resonanz war hervorragend, schon am frühen Vormittag drängte sich das Publikum durch die Friedrichstraße hinauf zum Marktberg und Raiffeisenplatz. Flankierend zu den Autohäusern zeigten sich Steinhage Landtechnik und der Rosenhoh Flemming. Am Stand der Sparkasse konnte man eine Fahrt mit einem italienischen Sportwagen Lamborghini gewinnen, vorausgesetzt, man bewies auf dem Elektroroller (einem sogenannten Segway) Stehvermögen oder konnte Quizfragen richtig beantworten.
Für die kleinen Besucher der Autoschau hatten die IG Frauen und Familie, der Rotaract und Lego City ihre Stände aufgebaut.
„Ich denke, es war trotz des durchwachsenen Wetters ein toller Tag in der Innenstadt, ein Besuch hat sich für alle gelohnt“, sagte Britta Buse, engagierte Vorsitzende der Werbe- und Interessengemeinschaft (WIG).
Die zudem schon mit der Vorbereitung des nächsten Höhepunktes beschäftigt ist: Vom 24. bis 26. Mai findet das dreitägige Stadtfest statt, dafür hat der Verein in den letzten Jahren Geld gespart. Doch drei Tage volles Programm kosten natürlich. Deshalb startete am Sonnabend bereits der Losverkauf für die Stadtfesttombola. 3000 Stück werden zum Preis von je einem Euro verkauft, der Erlös dient der Finanzierung des Stadtfestes. Die Lose gibt es bei allen Händlern und Gastronomen, de Mitglied der WIG sind. Die Gewinne der Tombola werden wieder ab dem 6. Mai im Schaufenster des Geschäftes von Britta Buse (Haushaltswaren & Geschenkartikel, Friedrichstraße 17) ausgestellt. „Es gibt ein Fahrrad, einen Fernseher, eine Reise und viele Gutscheine zu gewinnen“, sagte Britta Buse.

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o.spitza@uckermarkkurier.de

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