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Jazzband als „Ausnahme“ gerühmt

„Jazz2Rock“ aus Prenzlau trat bei der Landesgartenschau als Eröffnungsband der Jazz-Tage auf.  FOTO: Claudia marsal
„Jazz2Rock“ aus Prenzlau trat bei der Landesgartenschau als Eröffnungsband der Jazz-Tage auf. FOTO: Claudia marsal

Prenzlau.Ein kleines Bonbon hielten kürzlich die Jazz-Tage auf der Prenzlauer Landesgartenschau parat, die von der Prenzlauer Band „Jazz2Rock“ eröffnet wurden. Jörg Kolbe (Gitarre), Andreas Regolin (Keyboards), der aus Mecklenburg-Strelitz kommt, Holm Heinke (Saxofon), Manfred Hecht (Bass) und Julius Heise (Drums) spielten eine Mischung aus Jazz und Rock, auch Fusion genannt – im Norden der Republik eher selten zu hören, wie es auch kürzlich das Berliner Musiker-Internetportal Blackbirds-TV verwundert feststellte. „ Allerdings ist auch in Mecklenburg-Strelitz musikalisch richtig was los … Es gibt also Bands, die auf dem Lande leben und nichtsdestotrotz mit Qualitätsanspruch auftreten, gute Musik machen und regelmäßige Bandproben veranstalten. Wie macht man das konkret in Mecklenburg-Strelitz? Wie findet man dort überhaupt auch nur einen lausigen Mitmusiker? Nein, draußen auf dem Lande ist das gekonnte Musik machen bislang eher die Ausnahme. Jazz2Rock sind eine Ausnahme…“
Der in der bundesdeutschen Jazzszene als Ausnahmetalent geltende Drummer Julius Heise begeisterte das Publikum mit einem fulminanten Solo. Saxofonist Holm Heinke konnte nach dem Gig mit „Jazz2Rock“ seine alten Musikerkollegen aus den 1980ern begrüßen. Er hatte früher zehn Jahre lang bei der Berliner Papa Binnes Jazzband gespielt, die nach „Jazz2Rock“ auftraten. So klein ist die Welt.

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