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Jede Nacht erneut die bange Frage

Durchschlafen konnten die Kameraden der Feuerwehr Prenzlau auch in der Nacht zu Montag wieder nicht. Gegen 00.30 Uhr kam der erste Alarm von der Brandmeldeanlage aus dem Dominikanerkloster. Dort angekommen stellte sich jedoch heraus, dass es ein Fehlalarm war – wieder einmal umsonst ausgerückt. Nur eine Stunde später noch mal das gleiche Spiel. Bereits einen Tag zuvor hatte die Feuerwehr nicht gegen Flammen gekämpft, sondern war grundlos „rausgeschmissen“ worden. Diesmal vom Friedrich-Fröbel-Heim und dem Heim in der Schwedter Straße. Auch in diesen beiden Fällen handelte es sich um Fehlalarme. Um 19.25 Uhr dann der dritte Einsatz am Samstag: Dämpfe beim Kochen hatten im AWO-Wohnheim am Müntzer-Platzzum x-ten Malden Alarm ausgelöst. Auch im Dominikanerkloster und im Fröbel-Heim war das nichts Neues, wie Stadtbrandmeister Sven Wolf berichtet.
Doch es sei wie es sei: „Das kann hundertmal vorkommen, wir müssen immer ausrücken“, sagt der Stadtbrandmeister. Schließlich sei bei auslösenden Brandmeldeanlagen immer von einem Notfall auszugehen. Dann laufe die Uhr und es gelte schnellstmöglich vor Ort zu sein. Zumal es sich bei den Brandmeldern um komplexe Technik handelt, die trotz Wartung „versehentlich“ auslösen kann, wie beispielsweise bei Kochdämpfen. Für alle fünf Einsätze gilt zum Glück: Außer Spesen nichts gewesen. Für die Kosten der durch Fehlalarme verursachten Einsätze müssen die Betreiber der Einrichtungen aufkommen, so Stadtbrandmeister Wolf.

 

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