
| Schulen |
von Claudia Marsal
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Hendrik Sommer positioniert sich zu den Vorwürfen einiger Eltern von Erstklässlern der Grabowschule. Der Bürgermeister betont, dass auch er sich kleinere Klassen wünscht, diese jedoch abhängig sind von der durchschnittlichen Klassenfrequenz aller ersten Klassen in den Grundschulen der Stadt. Diese wiederum sind Grundlage der Zuweisung der Lehrerwochenstunden durch das Staatliche Schulamt. „Aus diesem Grunde ist es, da die notwendigen Lehrerwochenstunden fehlen, nicht möglich, die Klasse zu teilen.“ Gleichzeitig versichert der Bürgermeister als Vertreter des Schulträgers, dass die Schule alles in ihren Kräften Stehende tut, einen reibungslosen Unterrichtsablauf zu gewährleisten. Die vier Schüler, die als Kinder „mit Migrationshintergrund“ bezeichnet werden, stammen aus Kenia, Afghanistan beziehungsweise sind Kurden. Alle vier nehmen am Förderunterricht Deutsch für Ausländer teil. Sie besuchen außerdem den Hort, um schnell die deutsche Sprache zu erlernen. Die Erfahrungen der Schule mit Kindern aus dem Asylbewerberheim, die hier bereits beschult werden (zwei Kinder 2. Klasse, zwei Kinder 3. Klasse) sind sehr gut. Die Kinder erlernen laut Schulleitung sehr schnell die deutsche Sprache, arbeiten gut mit und weisen keine Lernschwierigkeiten auf. Sie bedürfen keiner zusätzlichen Förderung, sondern sind normal integrierbar.
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